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Was ist was? Wie funktioniert ein Laserdrucker
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Was bedeutet dies? Digitalkameras ihre Vor und Nachteile
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 Der Aufbau einer Spiegelreflex-Kamera (SLR)

SLR-Kameras besitzen zwischen Objektiv und Verschluss einen Klappspiegel, der das einfallende Bild vom Objektiv nach oben in ein Prisma und von dort zum Auge des Betrachters lenkt. Das Prisma und der Spiegel drehen das seitenverkehrte und auf dem Kopf stehende Bild wieder in die richtige Position. Bei einer SLR-Kamera schaut man also direkt durch das Objektiv und sieht somit die Motive exakt so, wie sie dann auf den Film belichtet werden. Durch diese geniale Konstruktion besitzt eine SLR-Kamera im Gegensatz zu einer Sucherkamera keine Parallaxenfehler. Beim Auslösen schwingt zuerst der Spiegel nach oben weg und gibt damit den Weg zur Filmebene frei. Dadurch kann der Betrachter während des Auslösens für einen extrem kurzen Zeitpunkt nichts durch den Sucher sehen.

Der gravierende  Vorteil einer SLR-Kamera (SLR steht für: "Single-Lens-Reflex") ist die Möglichkeit, sämtliche Einstellungen (wie Verschlusszeit und Blende) manuell verändern zu können.
Somit kann der Anwender z. B. bei Landschaftsaufnahmen eine möglichst kleine Blende wählen, um dadurch eine größtmögliche Schärfentiefe  auf seinen Film oder Chip  zu bannen, oder aber bei schnellen Bewegungsabläufen eine  kurze Verschlusszeit zu wählen, damit Pappi mit Mammi noch Scharf abgebildet wird, wenn beide  ihren heißen Rock `n` Roll aufs Parkett legen.

Ich stelle immer wieder fest, dass die meisten Menschen eine gewisse Scheu vor der Anschaffung einer Spiegel-Reflex-Kamera haben, -offensichtlich weil die Anwendung in den Nachkriegsjahren auch relativ umständlich war. Die mittlerweile auf dem Markt angebotenen Kameras sind mit Einstellmöglichkeiten versehen, (Programm), um auch ohne Kenntnis von den scheinbar schwierigen zusammenhängen von Zeit und Blende richtig belichtete Schnappschüsse zu machen. Neben dem "normalen" Programm besitzen viele SLR-Kameras auch so genannte Motivprogramme, mit denen es möglich ist das Programm dem Motiv anpassen um z.B. bei einer Person vor einer "unruhigen" Hecke den Hintergrund in die Unschärfe zu bringen, um so die aufgenommene Person Scharf abzubilden und dadurch für den Betrachter in den Mittelpunkt/Vordergrund des Bildes zu setzen.
Ein weiteres Plus für eine SLR-Kamera ist die Möglichkeit unterschiedliche Objektive anzubringen. So kann der Anwender nach Wunsch ein Objektiv mit der passenden Brennweite vor die Kamera setzen.
Alle modernen SLR-Kameras besitzen ein automatisches Schafeinstellsystem (AF), welches Ihnen die Scharfeinstellung abnimmt.

Die meisten SLR-Kameras besitzen einen eingebauten Blitz, der sich meistens  bei zu schwachen Licht automatisch dazuschaltet. Um aber größere Räumlichkeiten auszuleuchten sollte sich der Anwender aber einen  stärkeren Systemblitz anbringen, der von der Kamera vollautomatisch gesteuert  und einen an die Brennweite des Objektives angepassten Leuchtwinkel hat. Der Vorteil des Zusatzblitzgerätes ist nicht nur die größere Lichtleistung und damit die größere Reichweite, sondern er erzeugt auch so gut wie nie die lästigen "roten  Augen", da er einen anderen Licht-Einfallswinkel besitzt als ein eingebauter Blitz.
Moderne Spiegelreflexkameras für gehobene Ansprüche verfügen mittlerweile über eine Unmenge von Möglichkeiten, die so gut wie keine Wünsche mehr offen lässt.
Mehrfachbelichtung: Hiermit erzielen Sie interessante Effekte, indem Sie einfach mehrere Motive auf ein und demselben Negativ/Dia belichten, die Kamera korrigiert automatisch die Empfindlichkeit (je nach Anzahl der Belichtungen)
Spotbelichtung: wenn Sie kleine Objektpartien ausmessen oder den Belichtungsumfang eines Motives genau bestimmen möchten. Es wird nur zentral in der Bildmitte gemessen (2-5% des Bildes), der Meßwert wird meist gespeichert. In Einzelfällen können mehrere Spotwerte gespeichert und der Durchschnitt berechnet werden
Bracketing-Option (automatische Belichtungsreihe): Hierbei werden 2-5 Bilder mit unterschiedlichen Belichtungen automatisch oder per vorheriger Einstellung gemacht und der Anwender kann später die Bilder auswählen die ihm am besten gefallen.
Serienaufnahme: Fast alle modernen SLR-Kameras besitzen einen motorischen Filmtransport und eine  Serienfunktion, damit sie beim Druck des Auslösers gleich mehrere Bilder pro Sekunde belichten können, wobei dies besonders für Schnappschüsse von z. B. Kleinkindern ideal ist.
Belichtungskorrektur: Er ermöglicht Ihnen die von der Kamera automatisch  ermittelten Belichtungswerte  in 0,5er  Stufen  mehr oder weniger ändern zu können
Eyestart-System: die Kamera schaltet die Sucheranzeige vollautomatisch ein, sobald Sie mit dem Auge durch das Sucherokular sehen.
Augengesteuertes Autofokus: Die Kamera registriert die Bewegung Ihrer Pupille und das anvisierte Motiv wird  automatisch scharf gesteuert.
Abblendtaste: mit der die Blende im Objektiv auf den im Sucher angezeigten Wert geändert wird, so dass Sie im Sucher beurteilen können, welcher Bereich der Aufnahme ausreichend scharf belichtet wird.
Weiterhin bieten viele SLR-Kameras   Anwender-Funktionen, bei denen Sie bestimmte Kamerafunktionen nach Ihren persönlichen vorlieben umprogrammieren können. Einige wenige Kameras bieten auch die Möglichkeit, fototechnische Daten zu speichern oder die Kamerarückwand zu verriegeln, die verhindern das der Film versehentlich bei Öffnen der Rückwand  belichtet wird und damit ein großer Teil der Bilder unbrauchbar ist.

Einfache Sucherkameras sind mit festen, nicht wechselbaren Objektiven ausgestattet, mit so genannten Standard-, Normal-, Weitwinkel- oder Zoomobjektiven, in die meist ein Zentralverschluss integriert ist.
System- und Spiegelreflexkameras lassen sich hingegen mit Wechselobjektiven kombinieren, die aufgrund ihrer spezifischen Merkmale für unterschiedliche Arbeitsgebiete in der Fotografie verwendet werden.
Um Abbildungsfehler zu verringern sind moderne (mittels Computer berechnete Hochleistungsobjektive) mit  mehreren Linsen, die in Gruppen angeordnet sind, ausgestattet. Durch eine gezielte Kombination von Sammel- und Zerstreuungslinsen, von denen mindestens die Frontlinse mit einer Mehrschichtvergütung ausgestattet ist, versuchen die Hersteller eine optimale Abbildungsleistung zu erzielen. Objektive mit hohen Lichtleistungen erfordern aufgrund ihres großen Öffnungsverhältnisses einen erheblichen Aufwand bei der Berechnung der Linsenanordnungen und damit der Korrektur von Abbildungsfehlern. Fast alle auf dem Markt angebotenen  Wechselobjektive werden mit einer Schnellverriegelung mittels eines Bajonettverschluss mit dem Gehäuse der Kamera adaptiert.

Objektive

Einfache Sucherkameras sind mit festen, nicht wechselbaren Objektiven ausgestattet, mit so genannten Standard-, Normal-, Weitwinkel- oder Zoomobjektiven, in die meist ein Zentralverschluss integriert ist.
System- und Spiegelreflexkameras lassen sich hingegen mit Wechselobjektiven kombinieren, die aufgrund ihrer spezifischen Merkmale für unterschiedliche Arbeitsgebiete in der Fotografie verwendet werden.
Um Abbildungsfehler zu verringern sind moderne (mittels Computer berechnete Hochleistungsobjektive) mit  mehreren Linsen, die in Gruppen angeordnet sind, ausgestattet. Durch eine gezielte Kombination von Sammel- und Zerstreuungslinsen, von denen mindestens die Frontlinse mit einer Mehrschichtvergütung ausgestattet ist, versuchen die Hersteller eine optimale Abbildungsleistung zu erzielen.
Objektive mit hohen Lichtleistungen erfordern aufgrund ihres großen Öffnungsverhältnisses einen erheblichen Aufwand bei der Berechnung der Linsenanordnungen und damit der Korrektur von Abbildungsfehlern.
Fast alle auf dem Markt angebotenen  Wechselobjektive werden mit einer Schnellverriegelung mittels eines Bajonettverschluss mit dem Gehäuse der Kamera adaptiert.

Was ist was ?

 

Abblenden 
Achromat 
Apochromat (APO) 
Asphärische Linsen (ASP)
Astigmatismus
Bildfeldwölbung
Blende und Lichtstärke
Brennweite und Bildwinkel
Floating Elements
Innenfokussierung (IF)
Nahvorsatzlinsen
Perspektive
Retrofokusobjektiv
Schärfentiefe
Spiegelobjektiv
Strahlengang
Vergütung
Verzeichnung
Vignettierung
Abblenden ist ein Verkleinern der Blendenöffnung zur Reduzierung der auf den Film oder Chip autreffenden Lichtmenge. Abblenden  bedeutet in bestimmten Grenzen eine gesteigerte Schärfentiefe.
(siehe auch unter Schärfentiefe)
Apochromat (APO)
APO-Objektive weisen nur noch minimale Farbfehler auf, die durch den unterschiedlichen Brechungsindex der Linsen bei verschiedenen Wellenlängen des Lichtes auftreten. Die Farben eines Objektpunktes werden ohne APO oftmals in verschiedene Objektpunkte fokussiert. Dieser Fehler wirkt sich stärker bei  langbrennweitigen Objektiven aus.
Asphärische Linsen (ASP)
Moderne Objektive besitzen meist mindestens eine aphärische Linse. Die asphärische Linse biete eine sehr hohe Abbildungsleistung und gestattet es gleichzeitig, das Objektiv möglichst kompakt zu halten. Ferner eliminieren asphärische Linsen Bildfehler, wie z.B. Koma und Reflexe, die besonders bei lichtstarken Objektiven vorkommen.
Auch Überstrahlungen (z.B. bei Nachtaufnahmen) werden unterdrückt, wodurch kleinere Bildteile schärfer dargestellt werden können. Bei modernen Zoom-Kompaktkameras werden auch verstärkt asphärische Linsen eingesetzt, damit Zoom-Objektive mit großem Brennweitenbereich nicht allzu groß werden und trotzdem fast die Qualität von Festbrennweiten erreichen.
Astigmatismus ist ein Abbildungsfehler der bewirkt, dass Objektivpunkte nicht als scharf begrenzte Bildpunkte abgebildet werden. Dies beruht darauf, dass eine Linse einem diagonal einfallenden Lichtstrahl quer zur Einfallsrichtung einen größeren Querschnitt entgegenstellt als senkrecht zur Einfallsrichtung.
Durch eine kleine Blende kann der Astigmatismus verringert, aber nie vollständig behoben werden.
Bildfeldwölbung
Bei einer Bildfeldwölbung (oder Bildfeldkrümmung) werden die Punkte der Gegenstandsebene in der Filmebene zwar verzerrungsfrei, jedoch nicht an allen Stellen gleich scharf abgebildet. Durch die Bildfeldwölbung wird ein senkrecht zur optischen Achse stehendes Objekt, das in der Bildmitte scharf abgebildet wird, zu den Rändern hin immer unschärfer oder ungekehrt.
Auch werden gerade Linien bei einer Bildfeldwölbung nicht 100% exakt gerade abgebildet.
Wie der Astigmatismus kann auch die Bildfeldwölbung durch kleine Blendenöffnungen verringert, jedoch nicht vollständig verhindert werden.

Blende und Lichtstärke
Die Blende ist der ausschlaggebende Faktor für die Schärfentiefe (Tiefenschärfe). Für die Blende wird eine normierte Skala verwendet, die in jede Richtung ein Zahlenraster hat. Jede Blendenzahlrasterung führt zu einer Verdoppelung oder Halbierung der eintreffenden Lichtmenge.

Beispiel: Wird die Blende 5,6 auf Blende 8 erhöht, dann wird die einfallende Lichtmenge um 50% vermindert. Gleichzeitig wird  die Schärfentiefe bei dem fokussierten Motiv entsprechend erhöht.

Mathematisch entspricht der Blendenwert der Brennweite geteilt durch den Durchmesser der „wirksamen Öffnung" (Blendenloch). Wird die Blende um einen Wert verändert, so verändert sich die Menge des durchgelassenen Lichts um den Faktor 2. Es gelangt also doppelt oder halb so viel Licht auf den Film. Ein kleiner Blendenwert (z.B. 2,8) entspricht einer großen Öffnung (mehr Licht wird durchgelassen), ein großer Blendenwert (z.B. 16) entspricht einer kleinen Blendenöffnung (es gelangt weniger Licht durch das Blendenloch).
Die Lichtstärke gibt den kleinsten Blendenwert, also die größtmögliche Blendenöffnung an, der an einem Objektiv eingestellt werden kann. Die Blende ist also dann komplett geöffnet. Da der Blendenwert immer in Abhängigkeit zur Brennweite angegeben wird, spricht man von einer „relativen Blende". Ein Objektiv mit einer Lichtstärke von 3,5-5,6 und einer Brennweite von 28-105 hat demnach bei 28 mm eine maximale Blendenöffnung (Lichtstärke) von 3,5 und bei 105 mm „nur noch" eine Lichtstärke von 5,6.
Brennweite und Bildwinkel
Die Brennweite bestimmt, welcher Teil der Umgebung auf das Bild kommt. Der Bildwinkel gibt an, wie groß dieser Teil letztendlich ist. Die Brennweite wird in Millimeter und der Bildwinkel in Grad angegeben. Generell kann man sagen, dass bei länger werdenden Brennweite der Bildwinkel immer enger wird, d.h. ein Weitwinkelobjektiv hat (wie der Name schon vermuten lässt) einen großen und ein Teleobjektiv einen kleinen Bildwinkel. Der Bildwinkel ist abhängig von der Diagonale des Negatives oder des Dias und wird auf unserer Homepage immer für die Diagonale eines Kleinbildfilmes 24x36mm angegeben.
Floating Elements (Floating System)
Durch den Einsatz von „Floating Elements" wird das Scharfeinstellen verbessert. Es werden mehrere Linsenelemente im Objektiv gleichzeitig verändert. Dabei werden Abbildungsfehler,  welche durch die Scharfeinstellung entstehen kompensiert und die Baulänge der Objektive bleibt beim Fokussieren konstant.
Innenfokussierung (IF)
Bei den üblichen Objektiv verändert sich die Länge und der Drehpunkt, wenn man die Schärfe verändert, da die Fokussierung  durch ein Verändern der ersten Frontlinsengruppe erfolgt. Je geringer die Einstellentfernung ist, um so länger wird daher ein Objektiv.
Immer häufiger werden von den Herstellern Objektive angeboten, deren Baulänge sich beim Scharfeinstellen nicht mehr ändert und die durch das Schafstellen entstehenden Abbildungsfehler verringern. Objektive mit Innenfokussierung verschieben überwiegend die hintere Linsengruppe. Dies bewirkt einer bessere Abbildungsleistung des Objektives.  Zudem hat dies den Vorteil, dass sich die Frontlinse beim Scharfeinstellen nicht mehr dreht und damit die Handhabung von diversen Filtern (Pol- und Trickfilter) vereinfacht wird. Ein positiver Nebeneffekt bei Objektiven mit Autofokus: Die Scharfeinstellung mittels der hinteren Linsen beschleunigt den Fokussiervorgang, wobei dies eine erheblich schnellere Schafeinstellung bedeutet..
Nahvorsatzlinsen
Moderne Zoom-Objektive haben eine Naheinstellgrenze, die überwiegend um 50cm schwankt. Nahaufnahmen von Blüten oder Insekten sind damit kaum möglich. Für diese Objektive gibt es spezielle Nahlinsen, die in das Frontgewinde der Objektive eingeschraubt werden.
Perspektive
Je nach verwendeter Brennweite scheint der Hintergrund in einem Bild manchmal sehr weit entfernt, ein anderes Mal sieht es so aus, als ob der Hintergrund direkt hinter dem Motiv liegt. Dies wird als Perspektive bezeichnet. Bei einer Aufnahme mit kurzer Brennweite (Weitwinkel) scheint der Hintergrund in weiter Ferne zu liegen, das Bild hat also eine große Tiefe, der Abstand zwischen Objekt (im Vordergrund) und Hintergrund wird betont. Wird die Aufnahme dagegen mit einer langen Brennweite (Tele) gemacht, dann sieht es so aus, als sei der Hintergrund wesentlich näher am Objekt. Ferner kommt bei einer Weitwinkelaufnahme wesentlich mehr Hintergrund mit auf das Bild als bei einer Aufnahme mit einem Teleobjektiv.
Retrofokusobjektiv
Bei Retrofokusobjektiven liegt der Hauptpunkt hinter dem Linsenkörper. Diese Konstruktion entspricht der Umkehrung eines Teleobjektivs (daher die Bezeichnung »Retro«).
Da die Distanz vom Scheitelpunkt des hintersten Linsenelements (Punkt, an dem die optische Achse die rückseitige Linsenoberfläche durchschneidet) bis zur Filmebene bei diesem Objektivtyp größer ist als die Brennweite, werden Retrofokusobjektive gern für Weitwinkelobjektive bei Kleinbildkameras verwendet.
Retrofokusobjektive besitzen verglichen mit symmetrischen Weitwinkelobjektiven einen geringeren Helligkeitsabfall zu den Bildecken, zeigen aber leider eine stärkere Verzeichnung.
Man erkennt Retrofokusobjektive daran, das die hinter der Linse befindlichen Blendenlamellen vergrößert erscheinen und zwar umso mehr je diagonaler das Objektiv betrachtet wird. Dies ist der Grund für den geringen Helligkeitsverlust an den Bildrändern bei diesem Objektivtyp.
Schärfentiefe
Vor und hinter dem Motiv, auf das  Sie Ihre Kamera bzw. Objektiv scharf gestellt haben, liegt noch ein Bereich, der ebenfalls scharf abgebildet wird. Die Schärfentiefe gibt an, wie groß dieser Bereich ist. Wenn Sie Ihr Objektiv abblenden, d.h. die Blende verkleinern oder den Blenden-Zahlenwert erhöhen,  wird die Schärfentiefe größer. Wird hingegen die Blende vergrößert  und dadurch der Blenden-Zahlenwertwert kleiner, verringert sich die Schärfentiefe. Außerdem ist die Schärfentiefe abhängig von der Aufnahmeentfernung und der verwendeten Brennweite. Bei geringer Aufnahmeentfernung ist auch die Schärfentiefe gering, während bei einer großen Aufnahmeentfernung die Schärfentiefe erweitert wird. Objektive mit geringer Brennweite wie z. B. Weitwinkelobjektive haben eine größere Schärfentiefe als Objektive mit großer Brennweite (Teleobjektive), wobei Voraussetzung ist, dass die Blende und der Aufnahmeabstand  gleich ist.

Spiegelobjektiv ist ein Objektiv langer Brennweite mit extrem geringer Baulänge, welche durch die Anwendung gekrümmter Spiegel anstelle von Linsen erzielt wird. Bei den meisten Objektiven dieser Art sind die Spiegel mit Linsen kombiniert. Solche Konstruktionen werden als katadioptrische Systeme bezeichnet. Der Strahlengang dieser Objektive wird zweimal "gefaltet" und verringert dadurch die Baulänge auf weniger als die Hälfte der Brennweite. Bei Fotografen sind solche Objektive kaum noch im Gebrauch.
Strahlengang
Für die Qualität und Leistung eines Objektives ist es wichtig, dass die Lichtstrahlen auf dem Weg durch das Linsensystem wieder in einem Punkt auf der Filmebene konvergieren. Dazu muss die Größe, die Form und die Anordnung der diversen Linsen durch Berechnungen, die bei der modernen Fertigung von Computern erfolgt, ermittelt werden. Ein gewichtiger Faktor bei diesen Berechnungen stellt der Brechungsindex der Linsensysteme dar.
Die einzelnen Faktoren wie Größe der Blendenöffnung, Lichteinfallswinkel, Wellenlänge des Lichtes, Entfernung von der Filmebene bis zum Motiv  müssen bei den komplexen Berechnungen berücksichtigt werden um eine optimale Kombination der unterschiedlichen Brechungsindizes der einzelnen Linsen zu finden. Die Berechnungen für ein gutes Zoomobjektiv sind daher erheblich aufwändiger als  für ein Objektiv mit einer festen Brennweite.
Vergütung
Normale optische Linsen haben die Eigenschaft, einen Teil des einfallenden Lichtes zu reflektieren. Es entsteht ein Lichtverlust von teilweise bis zu 50% und eine Verminderung des Kontrastes durch Streulicht. Durch Vergütung der Linsen (Aufdampfen einer reflexmindernden Schicht, Metalloxyden und/oder -fluoriden) wird die Reflexion erheblich gemindert und die Lichttransmission (Durchlässigkeit) gesteigert. Die Qualität der Vergütung ist auch abhängig von der Anzahl der vergüteten Linsen, der angewandten Vergütungstechnologie und der Qualität der Vergütungsschichten.
Ein Vollvergütetes Objektiv lässt im Vergleich zu einem unvergüteten  ca. 60% mehr Licht in den Strahlengang. Durch Verwendung spezieller Vergütungen (UV-Vergütung, Mehrschichtvergütung) wird die Lichtstärke weiter gesteigert.
Verzeichnung
Abbildungsfehler, der darin besteht, dass gerade Linien, welche nicht durch die Bildmitte verlaufen, gekrümmt auf dem Film/Chip abgebildet werden.
Vignettierung
Abfall der Bildhelligkeit zu den Bildrändern. Dies macht sich vor allem in den Ecken deutlich bemerkbar. Auch eine Abschattung einer zu kleinen oder engen Gegenlichtblende wird als Vignettierung bezeichnet.
Die Vignettierung läßt sich durch Abblenden abschwächen oder gar ganz aufheben, da hierbei die Lichtdurchgangsöffnung wieder zu einem Kreis verkleinert wird.
Bei normalen Objektiven ist die Blende als Polygonform zu erkennen; bei konkaven Linsen, Zoomobjektiven und bei Retrofokusobjektiven ist sie dagegen nicht zu sehen.
Die Vignettierung ist darüber hinaus nicht nur für den Lichtabfall an den Bildrändern, sondern auch für die verstärkte Unschärfe an den Bildrändern  verantwortlich.

 

Objektivpflege

Ideal ist Linsenreinigungspapier und auch spezielle Reinigungsflüssigkeit. Weiterhin kann dann noch ein sauberes fusselfreies Tuch Verwendung finden um das Objektivgehäuse sauber zu halten.
Zudem ist Druckluft aus der Dose oder ein Luftpinsel eine sehr gute Alternative. Berührungsfrei kann damit der Staub von Objektiv und Kamera geblasen werden. Damit wird der meiste Schmutz bereits entfernt. Nur ganz hartnäckige Schmutzteilchen müssen mit Hilfe eines Tuches anschließend noch entfernt werden.
Die kritischsten Teile bei einer Reinigung sind die Objektivlinsen, deren Mehrschichtvergütung sind trotz  Bemühungen der Hersteller diese widerstandsfähiger zu machen immer noch der empfindlichste Teil der gesamten Fotoausrüstung.
Oberste Regel: Nie die Linsen mit den Fingern berühren, denn Schweiß ist eine sehr aggressive Säure.

Das unbedingt staubfrei aufbewahrte Linsenpapier sollte dann Verwendung finden, wenn Schlieren oder dergleichen weder mit der Druckluft oder mit Pinsel nicht zu entfernen sind. Die Stelle muss sehr behutsam mit kreisenden Bewegungen gesäubert werden. Dadurch können kleinste Staubteilchen die noch zurückgeblieben sind nicht die ganze Linsenoberfläche verkratzen.
Falls Süßwasser auf das Objektiv gespritzt ist, sollten die Tropfen mit einem Linsenputztuch (Brillentuch) aufgenommen und danach mit Linsenpapier gereinigt werden.
Bei Salzwasserspritzer unbedingt mit Süßwasser abspülen und anschließend den Reinigungsprozess wie bei Süßwasser anwenden.

Falls Sie nicht sicher sind, sollte die Reinigung einem Fachmann überlassen werden.
 

Was sind Objektiv-Konverter?

Ein Konverter ist eine Linsenkonstruktion, welche zwischen Objektiv und Kamera eingesetzt wird um die Brennweite um einen bestimmten Betrag zu verlängern. Bei einem Telekonverter kann die Brennweite eines Objektivs verdoppelt werden. Leider nimmt die Blendenöffnung dabei ab.
Aus z. B. einem 4,0/200mm wird dann ein 8,0/400mm. Die nun wirksame Öffnung beim Objektiv 4,0/200mm beträgt 50mm im Durchmesser (200/50=4). Die Lichtleistung ändert sich nicht, die Brennweite aber verdoppelt sich und dabei muss folgendes beachtet werden:400/50=8. Der Telekonverter 2x verringert also bei jedem Objektiv Anfangsöffnung um genau zwei Blenden, da er die Brennweite jeweils verdoppelt und damit die Verschlusszeit verkürzt werden muss, damit keine Verwackelung der Aufnahme entsteht. Oberstes Gebot ist also die Verwendung eines soliden Stativs.
Weil der Telekonverter nichts anderes macht, als das vom Objektiv aufgenommene Bild zu vergrößern, vergrößern sich damit natürlich auch alle Abbildungsfehler des Objektivs.
Daher sollte bei der Verwendung eines Konverters das Objektiv um möglichst zwei Blendenstufen heruntergenommen werden, um eine optimale Abbildungsqualität zu erhalten.
Ein Konverter ist also nur eine Ersatzlösung, dem eine feste Brennweite vorzuziehen ist. Als Ersatz für Normal oder Weitwinkelobjektive ist er weniger geeignet.

Wie gut sind Fremdobjektive?

Der Ausdruck "Fremdobjektiv" hat einen faden Beigeschmack, der vor allem von den Kameraherstellern genährt wird. Nicht nur, weil sie ihre eigenen Objektive verkaufen möchten, sondern die Übertragungselemente zwischen Kameragehäuse und Objektiv sind in der Mechanik und Elektronik so komplex, dass jeder Kamerahersteller nur für seine eigenen Produkte garantieren kann. Damit gewährleistet er, dass alle Teile reibungslos miteinander harmonieren und damit Bilder optimal belichtet werden.
Andererseits haben die Spezialhersteller sich mittlerweile so hervorragend spezialisiert, dass regelrechte optische Leckerbissen angeboten werden. Besonders Firmen wie Tamron, Sigma, Tonina und Soligor haben sich einen Namen für gute und preiswerte Zoomobjektive gemacht.

Ihr findet unter Zubehör eine kleine Auswahl von Fremdobjektiven.

DVD-Player sind bald für DivX bereit  06.02

Mit ein wenig Glück könnten bereits ab Dezember 2002 die ersten DivX-fähigen DVD-Player in den Regalen stehen. Sigma Designs hat nach eigenen Angaben mit der Lieferung der ersten Ein-Chip-MPEG2/ MPEG4-Decoders für DVD-Player begonnen. Der "EM 8500" bezeichnete Chip soll die Wiedergabe von MPEG4-Videos in guter Auflösung ermöglichen. Damit bestückte DVD-Player werden, so nach Sigma Designs, nicht nur preisgünstiger sein, sondern auch DivX-kodierte Filme direkt von der CD abspielen können.
DivX-fähiger DVD-Player vorgestellt
Nach dieser Schlagzeile auf der Computex-Show in Taiwan will Sigma Designs in diesen Tagen bereits einen eigenen EM8500-basierten DVD-Player vorstellen. Dieser beruht auf einem Referenz-Design. Chip-Muster und auch das Referenz-Design (bestehend aus Board, Software, technischen Plänen, Layout-Dateien und Dokumentation) sollen ab sofort über Sigmas Direktverkaufsteam erhältlich sein.
Mehr Medien unterstützt
Mussten DVD-Player bisher nur Standard-MPEG2-DVD-Video und CD-Audio unterstützen, so wird laut Sigma Design in Zukunft eine universellere Medien-Unterstützung für Video, Audio und Bilder möglich sein. DVD-Player der nächsten Generation sollen dank dem Chip aus dem Internet geladene oder selbst erstellte MPEG4-Filme von CDs oder DVDs abspielen. Sie werden Filme und Bilder im Progressive-Format direkt auf HDTV-Fernsehern, MP3- und WMA-komprimierte Musik wiedergeben und hochauflösende Kodak Picture-CDs abspielen.
Massenproduktion ab August 2002
An digitalen Audioformaten unterstützt der EM8500 neben MPEG-1 Layer 1,2 und 3 (MP3), auch Microsofts Windows Media Audio (WMA) und Dolby Digital. Die Massenproduktion der Chips soll ab August/September 2002 beginnen.
Millionen Nutzer
Das Videokompressionsformat DivX wird bereits von über 50 Millionen Nutzer weltweit genutzt. Das MPEG4-Kompressionsverfahren gibt es mittlerweile in der Version 5.
Alternative Video-CD
Mit dem kostenlosen Tool DVDx lassen sich bereits heute DVDs so auf eine CD brennen, dass sie in den meisten DVD-Playern abgespielt werden können.

Was bedeutet dies?

01 Advanced Titler (Titelgenerator) 16 Digital Video 31 Laser Autofokus (Hologram AF) 46 Stamina-Technologie
02 AFM-Tonaufzeichnung 17 Easy Dubbing 32 Lichtempfindlichkeit 47 Steady Shot (optisch/elektronisch)
03 AE-Shift 18 Edit Search 33 Longplay-Funktion 48 Super Laser Link
04 Audio-Dub (Nachvertonung) 19 E-Mail 34 Memory Mode Effekte 49 Time Base Corrector
05 Audio Mix Modus 20 End Search 35 Menüführung 50 USB-Streaming
06 12 bit/32 k Audio Mode (2x Stereo) 21 Exposure Control (Manuelle Belichtungseinstellung) 36 MICROMV 51 Video 8
07 16 bit /48 k Audio Mode (1x Stereo) 22 Fader 37 MPEG 2 52 video Hi8
08 Aufnahme Modi 23 Frame Record (Einzelbildaufnahme) 38 MPEG 1 53 VHS/VHS-C/S-VHS
09 Backlight (Gegenlicht-Kompensation) 24 i.LINK (Digital Video-Anschluß) 39 ND-Filter 54 Weißabgleich
10 Bildeffekte / Digitale Effekte 25 Index Titler 40 NightShot 55 Zebra-Funktion
11 Bluetooth ™ 26 InfoLITHIUM 41 OPC (Bandeinmeßverfahren) 56 Zero Set Memory(programmierter Insert-Schnitt)
12 Cassette Memory 27 Integrierter Schnittcomputer 42 PCM-Tonaufzeichnung 57 Zoom / Digital Zoom
13 CCD-Bildwandler 28 Intelligenter Fotoschuh 43 Programm AE 58 Zoom bei Wiedergabe
14 Digital8 29 Intervall-Aufnahmefunktion 44 Signal Konvertierung (Analog zu Digital) 59  
15 Digitale Signal/Rauschminimierung 30 LANC 45 Slow Motion 60  

01)  Advanced Titler (Titelgenerator)
Je nach Camcordermodell haben Sie die Auswahl unter bis zu 8 vorprogrammierten Titeln. Zusätzlich können Sie 2 Titel frei gestalten. Darüber hinaus lassen sich Position, Größe und Farbe bestimmen.

02)  AFM-Tonaufzeichnung

Frequenzmoduliertes Tonaufzeichnungsverfahren beim Video8/Hi8 System. Ton- und Bildaufzeichnung erfolgen über rotierende Videoköpfe. Mono- und Stereo-Ton in HiFi-Qualität.
03)  AE-Shift
Manuelle Variationsmöglichkeit der Belichtung (heller - dunkler). Je nach Modell sind bis zu ± 7 Abstufungen möglich.
04)   Audio-Dub (Nachvertonung)
Bei den meisten DV-Modellen besteht die Möglichkeit, nachträglich zum Originalton eine zusätzliche Toninformation aufzuspielen. Kommentare zu einzelnen Szenen, dezente Musik zum Originalton - beides ist möglich.
05)  Audio Mix Modus
Diese Funktion ist bei DV-Geräten zu finden. Ermöglicht die Balance-Einstellung zwischen Stereospur 1 und 2 (Pegelanpassung zwischen Original- und nachvertontem Ton).
06)  12 bit / 32 k Audio Mode ( 2x Stereo )
Diese Betriebsart erlaubt Ihnen zusätzlich zum Audio Insert die Ausführung von Audio Dub. Normalerweise wird der erste Stereokanal, der mit dem Videosignal aufgezeichnet wurde, für den Originalton genutzt. Der zweite Stereokanal kann für das Audio Dubbing von Hintergrundmusik, Erläuterungen oder jeden anderen Sound-Effekt genutzt werden.

07)  16 bit /48 k Audio Mode (1x Stereo)
In dieser Betriebsart sind Audio-Aufnahmen und -Wiedergaben in DAT- bzw. CD-Qualität möglich. Der 16bit/48k Stereo-Modus wird zur gleichen Zeit wie das Videosignal aufgezeichnet. Durch die hohe Klangqualität eignet sich diese Betriebsart besonders für die Aufnahme von Musiksendungen.
08)  Aufnahme Modi
Drei Modi stehen zur Auswahl:
1. Nach Auslösen der Aufnahmefunktion nimmt die Kamera für 5 Sekunden auf.
2. Die Aufnahme erfolgt nur, wenn die Aufnahmetaste gedrückt wird.
3. Die Aufnahme startet nach einmaligem Drücken der Aufnahmetaste.
09)  Backlight (Gegenlicht-Kompensation)
Der bildwichtige Vordergrund (Person oder Objekt) wird bei Gegenlichtaufnahmen aufgehellt.
10)  Bildeffekte / Digitale Effekte
Ohne großen Aufwand haben Sie die Möglichkeit, bereits vor Ort Ihre Aufnahmen effektvoll zu gestalten. Je nach Camcordermodell können Sie bis zu 8 Bildeffekte und bis zu 5 Digitaleffekte auswählen.
11)  Bluetooth™
Neuer Übertragungsstandard zur drahtlosen Kommunikation zwischen unterschiedlichen mobilen Geräten, wie z.B. Mobiltelefon, Laptop, Camcorder und Head-Set´s.
Bluetooth™ basiert auf einer Funktechnologie, die in dem 2,45 Gigahertz-Frequenzband arbeitet. Je nach Modul sind Reichweiten von 10 bis zu 100 Meter möglich.
Im Camcorderbereich setzt Sony Bluetooth™ für den mobilen Internetzugang ein. In Verbindung mit einem Bluetooth™ fähigem Mobiltelefon oder dem Bluetooth™ Modem-Adapter lassen sich E-Mails versenden oder im Internet Browsen.

12)  Cassette Memory
Ist ein optionaler Standard im DV-Format. über einen in der Cassette integrierten Speicher-Chip lassen sich eine Vielzahl von Informationen, wie Kamera-, Photo-, Index-Daten, Titel und Datum/Zeit der Aufnahme, abspeichern.
13)  CCD-Bildwandler
Charge Coupled Device, ein ladungsgekoppeltes Halbleiter-Element, das die Bildinformation über mehrere Hunderttausende von lichtempfindlichen Sensoren einfängt und in elektrische Signale umwandelt. Die im Bildwandler angewandte Farbfiltertechnik bestimmt sowohl das Auflösungsvermögen wie auch die Lichtempfindlichkeit des Aufnahmeelements.
14)  Digital 8
Neu entwickeltes Videoaufzeichnungssystem von Sony (1999). Ermöglicht die digitale Bild- und Tonaufzeichnung auf handelsüblichen Video8/Hi8 Cassetten. Abwärtskompatibel – vorhandene analoge Video8/Hi8 Aufnahmen lassen sich problemlos wiedergeben.

Digital 8 zeichnet sich durch seine hohe Schwarzweiß- und Farbauflösung aus.

Digital 8 Longplay

Wurde bei den bisherigen Modellen eine Laufzeit von 60 Minuten unter Verwendung einer 90 Minuten Hi8 Cassette erreicht, so lässt sich mit den neuen Digital 8 Camcordern die volle Cassettenlaufzeit erzielen (ohne Qualitätsverlust).
15)  Digitale Signal/Rauschminimierung
Basiert auf dem Vergleich von zwei aufeinanderfolgenden Bildern. Auftretende Rauschanteile können so analysiert und auf ein Minimum reduziert werden.
Ruhigerer Bildeindruck und verbessertes Kopierverhalten.

16)  Digital Video
Digitales Aufzeichnungssystem. Dieser Standard wurde 1994 in der „HD Digital VCR Conference“ von insgesamt 55 Industrieunternehmen spezifiziert und verabschiedet. Der Digital Video-Standard beinhaltet u.a. das angewandte Kompressionsverfahren DCT (1:5), die Datenrate, die Schnittstelle und das Cassettenformat. Hohe Bild- und Farbauflösung, exzellente Tonqualität, verlustfreies Kopieren und die Anbindung an Computer sind die wichtigsten Vorteile von „Digital Video“.
17)  Easy Dubbing
Komfortable Überspielmöglichkeit bei den neuen analogen Hi8 Camcordern.
Einbindung von Titeln und die Steuerung des Aufnahmerecorders via Infrarot, lassen sich mit nur wenigen Handgriffen realisieren.
18)  Edit Search
Ermöglicht die Aufnahmekontrolle im Kamerabetrieb ohne Umschaltung in den Wiedergabebetrieb
19)   E-Mail
Electronic Mail oder Elektronische Post. Hierbei handelt es sich um Textnachrichten, die zwischen einem Absender und einem Empfänger über das Internet ausgetauscht werden können. Andere Formen von Daten wie z. B. Bilder, Dateien, Programme usw. lassen sich ebenfalls per E-Mail als sogenannte Attachments (Anhänge) übermitteln.

Camcorder mit dieser Funktion erlauben den Versandt von JPEG Bildern oder MPEG1 Video Clip´s mit einer maximalen Größe von 3MB.
20)  End Search
Egal, an welcher Position sich das Band befindet - nach Aktivierung von „End Search“ wird das Band automatisch bis zum Ende der letzten Aufnahmesequenz gespult und zur Kontrolle kurz angespielt. Bei DV-Camcordern funktioniert dieses auch nach einem Cassettenwechsel. Voraussetzung hierfür ist die Verwendung von Cassetten mit Memory-Chip.

21)  Exposure Control (Manuelle Belichtungseinstellung)
Unter dieser Funktion verbirgt sich die Möglichkeit, eine manuelle Blenden- und Gain-Steuerung vorzunehmen. Durch die Steuerung mittels eines Reglers erfolgt die Umschaltung von geöffneter Blende zu Gain stufenlos.
22)  Fader
Kontinuirliches Ein- und Ausblenden von Szenen in Bild und Ton. Abhängig von den  Camcordermodellen stehen unterschiedliche Effekte zur Verfügung.
23)  Frame Record (Einzelbildaufnahme)
Unterstützende Funktion zur Erstellung von Zeichentrick- oder Trickaufnahmen. Je nach Modell wird eine bestimmte Anzahl von Bildern (ca. 5 Bilder) bei jedem Auslösevorgang aufgenommen.
24)   i.LINK (Digital Video-Anschluß)
Eine Schnittstelle, die den bidirektionalen Austausch hoher digitaler Datenmengen ermöglicht. Sie basiert auf dem internationalem Standard IEEE 1394 und findet zur Zeit Anwendung bei digitalen Produkten wie DV-Camcorder, DV-Heimvideorecorder, DV-WALKMAN und digital gestützten Nachbearbeitungssystemen. Über nur ein Kabel werden Bild-, Ton- und Steuerimpulse verlustfrei übertragen.
25)  Index Titler
In Verbindung mit dem integrierten Speicherchip (Cassette Memory) der DV-Cassette, haben Sie die Möglichkeit, Szenen mit einem selbsterstellten oder vorprogrammierten Titel zu versehen. Durch die Speicherung der Titeldaten auf dem Cassettenchip ist ein gezielter Titelsuchlauf sowie eine nachträgliche Titeleinblendung bei der Wiedergabe (über Video Out) möglich.
26)  Integrierter Schnittcomputer
Bis zu 20 Schnitte lassen sich via Menü vorprogrammieren. Der Camcorder fungiert als Zuspieler. Das digitale Aufnahmegerät wird über i.LINK und Infrarot-Signal gesteuert.

28)  Intelligenter Fotoschuh
Über zusätzliche Kontakte am Fotoschuh ist eine Kommunikation mit einem entsprechend ausgestatteten Zubehörprodukt möglich. Dies kann z. B. eine Leuchte sein, die bei Aufnahmestart automatisch eingeschaltet wird.
29)  Intervall-Aufnahmefunktion
Zur Erstellung von Trick- oder Zeitrafferaufnahmen wie z.B. das Aufblühen einer Blüte. Intervall- und Aufnahmezeit sind variabel ausgelegt.
30)  LANC
Sony-Schnittstelle für den Datenaustausch zur Steuerung von Videogeräten (Camcorder, Heimvideorecorder und Schnittcomputer). Anschluß über 2,5 mm Stereoklinkenstecker.
31)  Laser Autofokus (Hologram AF)
Erlaubt die exakte Scharfeinstellung auch in dunkler Umgebung.
Ein Laser mißt in sekundenschnelle den Abstand zum Motiv und stellt automatisch die Schärfe ein. Das System ist aktiv bei Fotoaufnahmen.
32)  Lichtempfindlichkeit
Wird in Lux angegeben. Je geringer die Luxangabe, desto lichtempfindlicher ist die Kamera. Dies ermöglicht, eine Konstant gute Aufnahmequalität, auch unter ungünstigen Lichtverhältnissen.
33)  Longplay-Funktion
Verlängerung der Aufnahmezeit durch Reduzierung der Bandtransportgeschwindigkeit. Faktor x 2 bei Video 8/Hi8 (120 min = 240 min, Faktor x 1,5 bei Digital Video (60 min = 90 min).
34)  Memory Mode Effekte
DV-Camcorder, die mittels Foto-Mode Einzelbilder auf einen Memory Stick speichern, verfügen über zusätzliche spezielle Blue-Box-Effekte. Bereits abgespeicherte Einzelbilder lassen sich nachträglich effektvoll in das Video integrieren. Mit z.B. Memory-Chroma-Key läßt sich in den Blauflächen des Einzelbildes ein Bewegtbild darstellen.
35)  Menüführung
Einige Camcorderfunktionen werden über ein Menü gesteuert. Über Symbole werden die Funktionen ausgewählt und aktiviert.
36)  MICROMV
Neues Videoaufzeichnungssystem welches auf dem MPEG2-Komprimierungssystem basiert. Die Kassetten, mit einer Laufzeit von bis zu 60 Minuten, sind im Vergleich zu MiniDV um 70% kleiner. Aufgrund der geringen Abmessungen der Kassette lassen sich sehr kompakte und kleine Camcorder realisieren. MICROMV ist eine Entwicklung von Sony und wurde im Jahr 2001 eingeführt.

37)  MPEG 2
MPEG steht für “ Motion Picture Expert Group”, ein Komitee, welches sich mit den unterschiedlichen Komprimierungsstandards von Videoaufnahmen beschäftigt
MPEG2 ist eine erweiterte Version des MPEG1-Standards, der z.B. für die Video CD-Aufzeichnungen eingesetzt wurde. MPEG2 wurde 1994 als universelles Video-Kompressionssystem für die Übertragung (DVB), Kommunikation und Speicherung auf optische Datenträger (DVD) eingeführt. MPEG2 bietet eine deutlich gesteigerte Bildqualität bei geringen Datenmengen.
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38)  MPEG 1
Dieser Komprimierungsstandard ist sehr flexibel ausgelegt. Findet Verwendung z.B bei der Erstellung von Video CD´s oder zur Aufwertung von einer Homepage.
Aufgrund der geringen Dateigröße eigen sich MPEG1 Video auch zum Versandt via E-Mail. Sony setzt verschiedene MPEG1 Varianten ein; MPEG Movie EX erlaubt die kontinuierliche Aufnahme von Video Clip´s auf einem Memory Stick.
MPEG Movie AD liefert qualitativ hochwertige MPEG1 Aufnahmen mit einer Bildrate von 25 Bilder bei 352x288 Pixel.
39)  ND-Filter
Zuschaltbares mechanisches Filter zur Beeinflussung der Tiefenschärfe und Vermeidung von Überbelichtung. ND = Neutral Dichte-Filter (Graufilter).
40)  NightShot
Bei der Funktion NightShot lassen sich Aufnahmen bei absoluter Dunkelheit (0 Lux) realisieren. Mittels integrierter Infrarot-LEDs wird eine Bereich von ca. 2 bis 3 m abgedeckt. Höhere Reichweiten (bis zu 30 m) erzielen Sie mit der optionalen Intelligenten Infrarotleuchte HVL-IRH.
41)  PC (Bandeinmeßverfahren)
Diese Funktion ist bei den meisten Video8/Hi8-Kameras zu finden. Nach einem kurzen Prüfverfahren werden Videokopf und Bandmaterial optimal aufeinander abgestimmt.

42)  PCM-Tonaufzeichnung
Pulse-Code-Modulation. Digitalisiertes Tonaufzeichnungsverfahren das bei Digital Video und zur Stereo-Nachvertonung beim Video 8/Hi8-System angewandt wird. Hoher Frequenz- und Dynamikumfang und damit hervorragende Klangeigenschaften.
43)  Programm AE
Dieses automatische Belichtungsprogramm bietet eine zusätzliche Hilfe für spezielle Aufnahmesituationen. Hier werden Verschlußzeiten und Blende der entsprechenden Situation angepaßt. Je nach Camcordermodell stehen bis zu 7 Modi zur Verfügung. Von Portrait-Aufnahmen bis hin zu schnell bewegten Motiven findet der Anwender immer das richtige Programm.
44)  Signal Konvertierung (Analog zu Digital)
Mit den digitalen Camcordern der neuesten Generation hat man die Möglichkeit, externe analoge Videosignale in digitale Signale zu wandeln. Sehr vorteilhaft, wenn z.B. VHS-Aufnahmen über den Computer (z.B. Vaio mit i.LINK) nachbearbeitet werden sollen. Funktioniert in beide Richtungen.
45)  Slow Motion
ist eine verlangsamte, auf einzelne Bilder reduzierte Wiedergabe. Je nach Modell erfolgt die Wiedergabe störstreifenfrei.
46) Stamina-Technologie
Basiert auf dem optimierten Zusammenspiel von hochwertigen Lithium-Ionen-Akkus und besonders ernergiesparenden elektronischen Bauteilen. Für den Anwender bedeutet dies mehr Handlungsfreiheit (Aufnahmezeit) bereits durch den mitgelieferten Akku. Durch optionale Akkus läßt sich die Betriebszeit nochmals deutlich steigern - maximal bis zu 12 Stunden.

47)  Steady Shot (optisch)
Verwackelungskorrektur-System. Zwei Sensoren (horizontal/vertikal) ermitteln die Bewegung (Verwackler) des Camcorders. Diese Informationen werden über eine Elektronik analysiert und an ein Aktiv-Prisma innerhalb der Optik weitergeleitet. Dieses Prisma nimmt dann, entsprechend dem Grad der Auslenkung, Gegenmaßnahmen in Form einer Lichtbrechung vor.

Elektronisch:
Im Gegensatz zum optischen System, kompensiert der elektronische Steady Shot Verwackler über den CCD-Bildwandler. Auf elektronischer Basis wird ein Fenster mit einer definierten Pixelmenge (abhängig vom Modell) bestimmt. Dieses Fenster kann sich, abhängig von der Verwackelung, innerhalb der insgesamt zur Verfügung stehenden Pixelmenge bewegen. Beim elektronischen Super Steady Shot wurde das Verhältnis der Pixelmengen erhöht. Der Wirkungsgrad des Systems konnte dadurch weiter verbessert werden.
48)  Super Laser Link
Drahtlose Bild- und Tonübertragung via Infrarot-Signal. Ließen sich bis dato Distanzen von ca. 5 m überbrücken, erreichen Produkte mit „Super Laser Link“ eine Reichweite von bis zu 8 m (via optionalem Empfänger IFT-R20).
49)  Time Base Corrector
Mit dem TBC werden mechanisch bedingte Schwankungen der Abtastgeschwindigkeit auf elektronischem/digitalem Wege ausgeglichen. Die Kantenruhe wird deutlich verbessert.
50)  USB-Streaming
Camcorder der neuesten Generation sind mit einer USB-Schnittstelle, für die direkte Anbindung an einen Personal Computer mit USB, ausgestattet. Videosignale werden über die USB-Verbindung im MPEG1 Format übertragen. In Verbindung mit der Bildbearbeitungssoftware “ImageMixer” lassen sich kleine Videoclip´s zusammenstellen, die aufgrund der geringen Datenmenge sich ideal als E-Mail Anhang oder zur Aufwertung einer Homepage eignen.

USB Streaming ermöglicht zusätzlich den Camcorder als WebCam einzusetzen. In Verbindung mit der Videokonferenzsoftware “Netmeeting” oder “Yahoo Messenger” können Sie sich Live mit ihren Freunden unterhalten.

51) Video 8
Video 8 ist ein Videoformat, mit dem Sony 1985 die Ära der kompakten Camcorder-Generation einleitete. Durch das neue Format konnten neue Anwendungsgebiete ermöglicht werden. Superkompakte Camcorder, TV-Video-Kombinationen und der Video-WALKMAN sind Produkte, die sich aufgrund des kompakten Cassettenformates realisieren ließen. Lange Aufnahmezeiten, hohe Auflösung, HiFi-Ton und die Möglichkeiten bei der Bild- und Ton-Nachbearbeitung ebneten diesem System den Weg zu einem schnellen Erfolg.
52)  Video Hi 8
Hi 8 ist eine elektronische Weiterentwicklung des Video 8-Systems (1989). Schärfe und Konstrastumfang konnten nochmals gesteigert werden. Die hervorragende Kopierqualität und der RC Time Code machten video Hi8 zu einem idealen System für die Video-Nachbearbeitung.
53)  Weißabgleich
Der Camcorder stellt sich automatisch auf die momentane Beleuchtungsquelle ein und behält diese Einstellung während der ganzen Aufnahme bei. Werden Außenaufnahmen vorgenommen, mit einem Wechsel in Innenräume unter Beibehaltung der Farbtemperatur, ist es ratsam, die Hold-Funktion zu aktivieren. Über die Festfilter für Innen- und Außenbereich lassen darüber hinaus Farbstimmungen motivorientiert optimal anpassen.
54)  VHS / VHS-C / S-VHS
 
55)  Zebra-Funktion
Dient im Sucher des Camcorder zur Erkennung der richtigen Belichtungseinstellung. Die Information erfolgt in Form von diagonalen hellen Streifen in übersteuerten Bildpartien.
56)  Zero Set Memory (programmierter Insert-Schnitt)
Erlaubt das gezielte Einfügen von Szenen durch Überspielung in bereits erstellte Aufnahmen.
57)  Zoom / Digital Zoom
Ermöglicht die Bildausschnittswahl von Nah- und Fernmotiven. Durch die variabel gestützte Motorsteuerung lassen sich sanfte Zoomfahrten realisieren. Mit dem Digital Zoom lässt sich die zur Verfügung stehende optische Brennweite elektronisch bis auf das 4fache erweitern.
58)  Zoom bei Wiedergabe
Bereits erstellte Aufnahmen (Band oder Memory Stick) lassen sich mittels dieser Funktion um den Faktor 2 vergrößern.

Die Möglichkeit einer manuellen Bildausschnittswahl sowie die Speicherung auf einen Memory Stick oder die Überspielung auf ein zusätzliches Aufnahmegerät sind gegeben.

 Was ist MPEG?

MPEG steht für Motion Pictures Expert Group.

Durch den weltweit großen Erfolg des JPEG_Kompressionsverfahren für Standbilder entschloss sich der ISO-Normierungsausschuss ein Normierungsverfahren für Bewegtbild und Tonkompression zu entwickeln. Hierzu wurde die
Motion Pictures Expert Group gebildet.

Im Jahre1991 wurde als erstes Ergebnis der Kompressionsstandard MPEG1 eingeführt, der in etwa der bekannten VHS-Qualität entspricht.
Beim PAL-System hat MPEG1 eine Auflösung von nur 352x288 Pixel, zeigt also nur ein Viertel der Originalgröße. Ein markanter Nachteil von MPEG1 ist auch die konstante Übertragungsgeschwindigkeit beim Auslesen der Datenmengen.

Um höhere Auflösungen bei entsprechenden Bildformaten zu erreichen aber die Datenflut trotzdem in Grenzen zu halten. entwickelte man ein System, bei dem in kritischen Bewegungsphasen mehr Daten für eine gute Bildqualität generiert und andererseits für  statische Szenen oder geringen Bilddifferenzen zwischen den einzelnen Frames eines Films weniger Daten benötigt werden. Dieser seit 1995 bestehende neue weltweite Standart ist MPEG 2

Dahinter verbirgt sich ein ausgeklügelter Algorithmus, der Videoinformationen über mehrere hundert Stufen  ohne markanten Qualitätsverlust komprimiert.

Video-Produktionen verwenden Bildaufzeichnungsverfahren, deren Auflösung beim europäischen PAL-Format 720x576 Pixel und einer Farbtiefe von 24 Bit  und 25 Frames (Bilder) pro Sekunde liegt. Dagegen ist in den USA und Japan das NTSC-System  gebräuchlich, welches mit 720x480 Pixeln in 24 Bit und 30 Bildern arbeitet. Die Signale liegen dabei nicht in dem für Computermonitore üblichen RGB-Farbraum vor, sondern werden in Helligkeitsinformation (Y-Signale), Cb (blau-gelb-Balance) und Cr (rot-grün-Balance) umgewandelt. Da unser Auge Farben weniger gut auflöst als Helligkeitsunterschiede, können beide Farbkomponenten ohne großen Qualitätsverlust um 50% reduziert werden. Man spricht auch von YCbCr 4:2:2 .

Beim PAL-System und guter Studioqualität werden aber immer noch Datenmengen von etwa 240 MBit/s oder 30 MByte/s transferiert. Weil diese  Datenraten  von einem normalen PC vorläufig kaum verarbeiten werden können, muss die Datenrate auf Kosten der Qualität erheblich reduziert werden. Alle namhaften Hersteller haben sich bei TV u. DVD auf MPEG-2 zur Datenreduktion geeinigt. Hierbei können digitale Datenraten von 4-6 MBit/s transferiert werden und brauchen  nur noch 30-45 MB Speicherplatz pro Minute.

Was ist Auflösung?  

Wie hoch sollte die ideale Auflösung bei einem Druck sein? Diese Frage kann  nicht eindeutig beantworten werden, da es auf das Druckverfahren ankommt. Thermosublimations-Drucker arbeiten zum Beispiel mit einer Auflösung von lediglich 200-400dpi und erreichen trotzdem optimale Druckqualität, während Tintendrucker mit 600dpi meist immer noch deutliche Schwächen im Druckbild zeigen. Entgegen Tintenstrahldruckern können Sublimationsdrucker jeden Punkt in einer beliebigen Farbe darstellen.
Tintendrucker hingegen können nur die eingebauten Druckfarben  aufs Papier bringen, alles andere wird gerastert. Soll z. B. die grüne Farbe gedruckt werden, dann wird gelb und blau nebeneinander gedruckt. Im Auge des Betrachters verschwimmen die winzigen Punkte dann zu einem einzigen Punkt der Mischfarbe. Damit sinkt jedoch die wahrgenommene Auflösung erheblich. Dies ist übrigens auch der Grund dafür, dass beim Einscannen eines Fotos eine Auflösung von 150dpi meistens ausreicht, denn Scanner können pro Punkt wieder eine fast beliebige Anzahl Farben wiedergeben die beim Druck wieder durch mehrere nebeneinander liegende Punkte der Grundfarben angenähert werden müssen. Beim Einscannen von Bildern mit wenig Farben lohnt sich dagegen die Erhöhung der Auflösung auf 300 oder 600dpi. Eingescannte Texte sehen bei 150dpi meistens  ausgefressen aus. Bei der heute üblichen Rechen- und Speicherkapazität ist eine Auflösung von 300dpi für fast alle Anwendungsgebiete sinnvoll. Sollte allerdings der Druck nachher größer ausfallen als die Vorlage, dann muss natürlich auch mit einer höheren Auflösung eingescannt werden.
 Infos über Speicherkarten für Digitalkameras

Heutige digitale Kameras verfügen zum überwiegenden Teil über Wechselspeicherkarten. Der interne Speicher, falls  vorhanden, erledigt das Zwischenspeichern der Aufnahmen, um eine möglichst schnelle Bildfolgezeit zu ermöglichen.
SmartMedia- und CompaktFlash-Karten sind  Standard in der Digitalfotografie geworden, denn fast alle großen Hersteller setzen auf diese beiden Formate. Nur Sony tanzt wieder einmal aus der Reihe und hat eine eigene Entwicklung, den Memory-Stick auf den Markt gebracht.
Alle erwähnten Speicherkarten basieren auf der Flash-Ram-Basis. Da sie ohne bewegliche Bauteile auskommen, sind sie gegen Erschütterungen vollkommen unempfindlich.
Flashspeicher können Bytes einzeln adressieren und lesen, können aber nicht die Daten überschreiben. Bei einer  Änderung wird der ganze Datenblock durch einen Spannungsimpuls (dem sogenannten Flash) gelöscht und erst dann kann dieser Bereich wieder zum Schreiben genutzt werden.
Flashspeicher haben eine mittlere Lebensdauer von etwa 100.000 Scheib- und Löschzyklen. 

SmartMedia Speicherkarten                        

Die SmartMedia-Karte ist eine Karte, die mit 45x37x0,76 mm besonders dünn und handlich ist, aber leider auch einige Nachteile besitzt. Die ersten  SmartMedia Karten  aus den Anfängen der Digitalfotografie hatten 1, 2 oder 4 MB Kapazität und eine Betriebsspannung von 5 Volt. Die nächste, weitaus leistungsfähigere Generation hatte dann eine Spannung von 3,3 Volt und war somit in älteren Kameras nicht mehr einsetzbar.   Ähnliches passierte bei den Karten mit 32 MB und mit 64 MB. Die neuen Speicherkarten mit 128 MB sind dagegen in 90% der Kameras, die auch 64 MB verarbeiten können, einsetzbar. Das Problem bei SmartMedia ist, im Gegensatz zu CompaktFlash und MemoryStick, dass  die Steuerungselektronik in der Kamera sitzt, weil auf der Karte keine Platz ist. Die Vorteile der SmartMedia-Karten sind ihre geringen Abmessungen (die allerdings dazu führen kann, dass die Karten leicht zerbrechen) und der im Vergleich zur CompaktFlash und zum MemoryStick etwas günstigere Preis. Im Vergleich zur CompaktFlash-Karte gibt es für die SmartMedia-Karte einen Diskettenadapter, der die Karten aufnehmen kann. Man schiebt nun den Adapter samt Karte in das Diskettenlaufwerk und kann die Karte wie eine Diskette benutzen. Außerdem ist die Datenübertragung von Adapter auf die Festplatte deutlich schneller als mit einem serielles Kabel.
Auch ein PCMCIA-Adapter für SmartMedia ist lieferbar. Da dieser allerdings auch den Controller beinhaltet, kostet er etwa 3x soviel wie ein PCMCIA-Adapter für Compakt Flash Karten.
Ein Manko der SmartMedia-Karten ist, dass die Kontaktfläche offen liegt und dadurch mechanischen Beschädigungen und  "Schmierfingern" schutzlos ausgeliefert ist.
SmartMediaKarten sind sehr empfindlich, wenn während des Zugriffs auf die Karte die Spannung entfernt wird. Entfernt man  ein SmartMediaKarte also aus dem Kartenschlitz (Slot), während auf die Karte Daten geschrieben oder von der Karte gelesen werden, so können  nicht nur die Daten gelöscht, sondern es kann die Karte auch komplett zerstört werden.
SmartMedia-Karten werden von den Herstellern Agfa (außer CL30), Fuji, Olympus, Ricoh (einige Modelle) und Toshiba in Digitalkameras verwendet.

CompaktFlash Speicherkarten
                        

Ein weiterer Flash-Speicher ist die CF-Karte. Mit den Abmessungen 42.8x36,4x3,3 mm  ist sie etwas dicker als eine SmartMedia-Karte. Die Speichertechnik befindet sich in einer stabilen Kunststoffhülle, wobei die Kontaktflächen erheblich besser geschützt  und damit die Karte auch nicht so leicht zerbrechen kann. 
Ein weiterer Vorteil der CompaktFlash-Karte ist die Verfügbarkeit sehr großer Speicherkapazitäten. Für CF-Karten gibt es  ebenfalls PCMCIA-Adapter, so dass die Karten über ein Notebook oder ein ATA-Lesegerät ausgelesen werden können.
Leider sind die CF-Karten  im Vergleich zu SmartMedia-Karten um etwa 10-20% teurer. Da in der CF-Karte auch der Controller mit eingebaut ist, ist der etwas höhere Preis gegenüber einer SmartMedia-Karte wie wir finden auch gerechtfertigt. Weil die Steuerelektronik in der Karte sitzt, passen sämtliche CF-Karten in jede Kamera mit einem entsprechenden CF-Slot. Also passt die Älteste Karte in die neuste Kamerageneration und umgekehrt.
Die Firma IBM stellt ein sogenanntes Microdrive her, eine CF-Karte Typ II, die etwas dicker als eine normale CF-Karte vom Typ I ist und damit in wenige Kameras eingesetzt werden kann (z.B. Casio QV-Serie, Canon S20, G1 oder Fuji S602Z). Dieses Microdrive mit den Abmessungen 42,8x36,3x5 mm ist damit die kleinste und leichteste (16g) Festplatte der Welt. Gegenwärtig kann IBM  340 MB, 500 MB und 1 GB dieser Minifestplatten liefern.  
Ein erheblicher Vorzug der Microdrive-Festplatten ist die bis zu 59,9 MB/s schnelle Datentransferrate, die damit alle anderen  Speichermedien in der Geschwindigkeit deutlich schlägt. Ein PCMCIA-Adapter gewährleistet die Kompatibilität zu PC-Card Typ II Slots.
Da alles zwei Seiten hat, so besitzt die Microdrive den Nachteil eines erhöhten Stromverbrauchs. Die Leistungsaufnahme schwankt je nach Kapazität  der Platten von  60 mW bis 990 mW im Schreibmodus.
Erstaunlich ist in dem Zusammenhang, dass die kleineren Microplatten eine erheblich höhere Leistungsaufnahme als die größeren Microdriveplatten haben. Ob den  Microdrive-Festplatten die Zukunft gehört muss aber bezweifelt werden, da bereits CF-Cards mit 4 bis 5GB angeboten werden.

Sony Memory Stick 

Sony setzt bei den neuen DSC-Kameramodellen auf eine eigene Karte, den Memory Stick.
Der Stick ist 50x1,5x2,8 mm relativ klein und neben Bildern,  auch Filme, Texte und Tonaufnahmen zwischen Sony Geräten transferieren. Momentan ist der Stick mit 4 bis 128 MB Speicherkapazität lieferbar.
Sony hat bis Ende 2002 den 1GByte Stick angekündigt, wobei das Interface auf 20MByte/s beschleunigen soll. Damit soll es dann möglich sein, eigene Filme nicht mehr auf Band, sondern direkt auf den Stick zu Speichern. Wir sind gespannt, wie und wann das Werbeverspechen Wirklichkeit wird.

Auch der Stick besitzt eine stabile Kunststoffhülle, welche die Kontakte schützt wie bei einer Compactflash-Karte. Für den Stick gibt es ebenfalls einen PCMCIA-Adapter und einen Diskettenadapter.  Auch der Stick hat auch einen eingebauten Controller, welcher ermöglicht, dass neue Sticks in alte Kameras passen. Anders als bei der CF-Karte, die die Daten über eine ATA-Schnittstelle überträgt, werden die Daten beim MemoryStick per serieller Schnittstelle übertragen. Es werden Transferraten von  500 kb bis1 MB pro Sekunde erreicht. Sony arbeitet mit der Firma Lexar an einem Highspeed-Stick. 
Bei der Sony-Mavica-Baureihe verwendet Sony normale 3,5"-Disketten. Dies macht Transfer zum PC sehr Anwenderfreundlich. Nachteil ist hierbei aber die geringe Speicherkapazität von bekanntlich 1,44 MB. Dies reicht gerade einmal für 1 bis 2 hochaufgelöste Bilder. Sony versucht diesen Nachteil durch eine sehr  starke Komprimierung auszugleichen, wodurch die Aufnahmen leider nicht die Qualität erreichen, die die Kameras von Haus aus hergeben könnten.
Einen anderen Weg geht Sony bei der Mavica-Serie, wo als Speicher eine einmal beschreibbare 8 cm MiniCD eingesetzt, die ein Speichervolumen von 156 MB hat und von jedem CD-Rom gelesen werden kann. Diese aufwendige Technik wird sicher nach kurzer Zeit den Wechsel-Speicherchips vollständig weichen wenn deren Preise in Konsumentenfreundliche Ebenen gefallen sind.


Die Sony Kamera-Typen CD-1000/CD-200 und CD-300 arbeiten mit einer 5 cm großen und tausend mal wieder beschreibbaren CD-RW mit 156 MB. Durch die Verkleinerung des CD-Durchmessers können auch die Kameras kleiner gebaut werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Kameras von Windows 98/2000/XP als CD-Brenner erkannt und damit als transportabler Brenner eingesetzt werden können.

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