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Kamera-Reparaturservice
...nach Überprüfung
Ihrer wertvollen Kamera erstellen wir Ihnen einen
Kostenvoranschlag. |
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Der Aufbau einer
Spiegelreflex-Kamera (SLR) |
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SLR-Kameras besitzen zwischen Objektiv und Verschluss einen
Klappspiegel, der das einfallende Bild vom Objektiv nach
oben in ein Prisma und von dort zum Auge des Betrachters
lenkt. Das Prisma und der Spiegel drehen das seitenverkehrte
und auf dem Kopf stehende Bild wieder in die richtige
Position. Bei einer SLR-Kamera schaut man also direkt durch
das Objektiv und sieht somit die Motive exakt so, wie sie
dann auf den Film belichtet werden. Durch diese geniale
Konstruktion besitzt eine SLR-Kamera im Gegensatz zu einer
Sucherkamera keine Parallaxenfehler. Beim Auslösen schwingt
zuerst der Spiegel nach oben weg und gibt damit den Weg zur
Filmebene frei. Dadurch kann der Betrachter während des
Auslösens für einen extrem kurzen Zeitpunkt nichts durch den
Sucher sehen.
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Der gravierende
Vorteil einer SLR-Kamera (SLR steht für: "Single-Lens-Reflex")
ist die Möglichkeit, sämtliche Einstellungen (wie Verschlusszeit
und Blende) manuell verändern zu können.
Somit kann der Anwender z. B. bei Landschaftsaufnahmen eine
möglichst kleine Blende wählen, um dadurch eine größtmögliche
Schärfentiefe auf seinen Film oder Chip zu bannen,
oder aber bei schnellen Bewegungsabläufen eine kurze
Verschlusszeit zu wählen, damit Pappi mit Mammi noch Scharf
abgebildet wird, wenn beide ihren heißen Rock `n` Roll
aufs Parkett legen. |
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Ich stelle immer
wieder fest, dass die meisten Menschen eine gewisse Scheu
vor der Anschaffung einer Spiegel-Reflex-Kamera haben,
-offensichtlich weil die Anwendung in den Nachkriegsjahren
auch relativ umständlich war. Die mittlerweile auf dem Markt
angebotenen Kameras sind mit Einstellmöglichkeiten versehen,
(Programm), um auch ohne Kenntnis von den scheinbar
schwierigen zusammenhängen von Zeit und Blende richtig
belichtete Schnappschüsse zu machen. Neben dem "normalen"
Programm besitzen viele SLR-Kameras auch so genannte
Motivprogramme, mit denen es möglich ist das Programm dem
Motiv anpassen um z.B. bei einer Person vor einer
"unruhigen" Hecke den Hintergrund in die Unschärfe zu
bringen, um so die aufgenommene Person Scharf abzubilden und
dadurch für den Betrachter in den Mittelpunkt/Vordergrund
des Bildes zu setzen. |
Ein weiteres
Plus für eine SLR-Kamera ist die Möglichkeit
unterschiedliche Objektive anzubringen. So kann der Anwender
nach Wunsch ein Objektiv mit der passenden Brennweite vor
die Kamera setzen.
Alle modernen SLR-Kameras besitzen ein automatisches
Schafeinstellsystem (AF), welches Ihnen die
Scharfeinstellung abnimmt. |
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Die meisten
SLR-Kameras besitzen einen eingebauten Blitz, der sich
meistens bei zu schwachen Licht automatisch
dazuschaltet. Um aber größere Räumlichkeiten auszuleuchten
sollte sich der Anwender aber einen stärkeren
Systemblitz anbringen, der von der Kamera vollautomatisch
gesteuert und einen an die Brennweite des Objektives
angepassten Leuchtwinkel hat. Der Vorteil des
Zusatzblitzgerätes ist nicht nur die größere Lichtleistung
und damit die größere Reichweite, sondern er erzeugt auch so
gut wie nie die lästigen "roten Augen", da er einen
anderen Licht-Einfallswinkel besitzt als ein eingebauter
Blitz.
Moderne Spiegelreflexkameras für gehobene Ansprüche verfügen
mittlerweile über eine Unmenge von Möglichkeiten, die so gut
wie keine Wünsche mehr offen lässt. |
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Mehrfachbelichtung: Hiermit erzielen Sie interessante
Effekte, indem Sie einfach mehrere Motive auf ein und demselben
Negativ/Dia belichten, die Kamera korrigiert automatisch die
Empfindlichkeit (je nach Anzahl der Belichtungen) |
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Spotbelichtung: wenn Sie kleine Objektpartien ausmessen
oder den Belichtungsumfang eines Motives genau bestimmen
möchten. Es wird nur zentral in der Bildmitte gemessen (2-5% des
Bildes), der Meßwert wird meist gespeichert. In Einzelfällen
können mehrere Spotwerte gespeichert und der Durchschnitt
berechnet werden |
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Bracketing-Option (automatische Belichtungsreihe):
Hierbei werden 2-5 Bilder mit unterschiedlichen Belichtungen
automatisch oder per vorheriger Einstellung gemacht und der
Anwender kann später die Bilder auswählen die ihm am besten
gefallen. |
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Serienaufnahme: Fast alle modernen SLR-Kameras besitzen
einen motorischen Filmtransport und eine
Serienfunktion, damit sie beim Druck des Auslösers gleich
mehrere Bilder pro Sekunde belichten können, wobei dies
besonders für Schnappschüsse von z. B. Kleinkindern ideal
ist.
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Belichtungskorrektur: Er ermöglicht Ihnen die von der
Kamera automatisch ermittelten Belichtungswerte
in 0,5er Stufen mehr oder weniger ändern zu
können |
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Eyestart-System: die Kamera schaltet die Sucheranzeige
vollautomatisch ein, sobald Sie mit dem Auge durch das
Sucherokular sehen. |
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Augengesteuertes Autofokus: Die Kamera registriert die
Bewegung Ihrer Pupille und das anvisierte Motiv wird
automatisch scharf gesteuert. |
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Abblendtaste:
mit der die Blende im Objektiv auf den im Sucher angezeigten
Wert geändert wird, so dass Sie im Sucher beurteilen können,
welcher Bereich der Aufnahme ausreichend scharf belichtet
wird. |
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Weiterhin bieten viele SLR-Kameras
Anwender-Funktionen, bei denen Sie bestimmte
Kamerafunktionen nach Ihren persönlichen vorlieben
umprogrammieren können. Einige wenige Kameras bieten auch
die Möglichkeit, fototechnische Daten zu speichern oder die
Kamerarückwand zu verriegeln, die verhindern das der Film
versehentlich bei Öffnen der Rückwand belichtet wird
und damit ein großer Teil der Bilder unbrauchbar ist. |
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Einfache Sucherkameras sind mit festen, nicht
wechselbaren Objektiven ausgestattet, mit so genannten
Standard-, Normal-, Weitwinkel- oder Zoomobjektiven, in die
meist ein Zentralverschluss integriert ist.
System- und Spiegelreflexkameras lassen sich hingegen mit
Wechselobjektiven kombinieren, die aufgrund ihrer spezifischen
Merkmale für unterschiedliche Arbeitsgebiete in der Fotografie
verwendet werden.
Um Abbildungsfehler zu verringern sind moderne (mittels Computer
berechnete Hochleistungsobjektive) mit mehreren Linsen,
die in Gruppen angeordnet sind, ausgestattet. Durch eine
gezielte Kombination von Sammel- und Zerstreuungslinsen, von
denen mindestens die Frontlinse mit einer Mehrschichtvergütung
ausgestattet ist, versuchen die Hersteller eine optimale
Abbildungsleistung zu erzielen. Objektive mit hohen
Lichtleistungen erfordern aufgrund ihres großen
Öffnungsverhältnisses einen erheblichen Aufwand bei der
Berechnung der Linsenanordnungen und damit der Korrektur von
Abbildungsfehlern. Fast alle auf dem Markt angebotenen
Wechselobjektive werden mit einer Schnellverriegelung mittels
eines Bajonettverschluss mit dem Gehäuse der Kamera adaptiert.
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Objektive |
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Einfache Sucherkameras sind mit festen, nicht
wechselbaren Objektiven ausgestattet, mit so genannten
Standard-, Normal-, Weitwinkel- oder Zoomobjektiven, in die
meist ein Zentralverschluss integriert ist.
System- und Spiegelreflexkameras lassen sich hingegen mit
Wechselobjektiven kombinieren, die aufgrund ihrer spezifischen
Merkmale für unterschiedliche Arbeitsgebiete in der Fotografie
verwendet werden.
Um Abbildungsfehler zu verringern sind moderne (mittels Computer
berechnete Hochleistungsobjektive) mit mehreren Linsen,
die in Gruppen angeordnet sind, ausgestattet. Durch eine
gezielte Kombination von Sammel- und Zerstreuungslinsen, von
denen mindestens die Frontlinse mit einer Mehrschichtvergütung
ausgestattet ist, versuchen die Hersteller eine optimale
Abbildungsleistung zu erzielen.
Objektive mit hohen Lichtleistungen erfordern aufgrund ihres
großen Öffnungsverhältnisses einen erheblichen Aufwand bei der
Berechnung der Linsenanordnungen und damit der Korrektur von
Abbildungsfehlern.
Fast alle auf dem Markt angebotenen Wechselobjektive
werden mit einer Schnellverriegelung mittels eines
Bajonettverschluss mit dem Gehäuse der Kamera adaptiert.
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Was ist was ? |
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Abblenden
Achromat
Apochromat
(APO)
Asphärische Linsen (ASP)
Astigmatismus
Bildfeldwölbung
Blende
und Lichtstärke
Brennweite und Bildwinkel
Floating Elements
Innenfokussierung (IF) |
Nahvorsatzlinsen
Perspektive
Retrofokusobjektiv
Schärfentiefe
Spiegelobjektiv
Strahlengang
Vergütung
Verzeichnung
Vignettierung |
Abblenden ist ein Verkleinern der
Blendenöffnung zur Reduzierung der auf den Film oder Chip
autreffenden Lichtmenge. Abblenden bedeutet in bestimmten
Grenzen eine gesteigerte Schärfentiefe.
(siehe auch unter Schärfentiefe) |
Apochromat (APO)
APO-Objektive weisen nur noch minimale Farbfehler auf, die
durch den unterschiedlichen Brechungsindex der Linsen bei
verschiedenen Wellenlängen des Lichtes auftreten. Die Farben eines
Objektpunktes werden ohne APO oftmals in verschiedene Objektpunkte
fokussiert. Dieser Fehler wirkt sich stärker bei
langbrennweitigen Objektiven aus. |
Asphärische Linsen (ASP)
Moderne Objektive besitzen meist mindestens eine aphärische
Linse. Die asphärische Linse biete eine sehr hohe
Abbildungsleistung und gestattet es gleichzeitig, das Objektiv
möglichst kompakt zu halten. Ferner eliminieren asphärische Linsen
Bildfehler, wie z.B. Koma und Reflexe, die besonders bei
lichtstarken Objektiven vorkommen.
Auch Überstrahlungen (z.B. bei Nachtaufnahmen) werden unterdrückt,
wodurch kleinere Bildteile schärfer dargestellt werden können. Bei
modernen Zoom-Kompaktkameras werden auch verstärkt asphärische
Linsen eingesetzt, damit Zoom-Objektive mit großem
Brennweitenbereich nicht allzu groß werden und trotzdem fast die
Qualität von Festbrennweiten erreichen. |
Astigmatismus
ist ein Abbildungsfehler der bewirkt, dass Objektivpunkte
nicht als scharf begrenzte Bildpunkte abgebildet werden. Dies
beruht darauf, dass eine Linse einem diagonal einfallenden
Lichtstrahl quer zur Einfallsrichtung einen größeren Querschnitt
entgegenstellt als senkrecht zur Einfallsrichtung.
Durch eine kleine Blende kann der Astigmatismus verringert, aber
nie vollständig behoben werden. |
Bildfeldwölbung
Bei einer Bildfeldwölbung (oder Bildfeldkrümmung) werden die
Punkte der Gegenstandsebene in der Filmebene zwar verzerrungsfrei,
jedoch nicht an allen Stellen gleich scharf abgebildet. Durch die
Bildfeldwölbung wird ein senkrecht zur optischen Achse stehendes
Objekt, das in der Bildmitte scharf abgebildet wird, zu den
Rändern hin immer unschärfer oder ungekehrt.
Auch werden gerade Linien bei einer Bildfeldwölbung nicht 100%
exakt gerade abgebildet.
Wie der Astigmatismus kann auch die Bildfeldwölbung durch kleine
Blendenöffnungen verringert, jedoch nicht vollständig verhindert
werden. |
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Blende und Lichtstärke
Die Blende ist der ausschlaggebende Faktor für die
Schärfentiefe (Tiefenschärfe). Für die Blende wird eine normierte
Skala verwendet, die in jede Richtung ein Zahlenraster hat. Jede
Blendenzahlrasterung führt zu einer Verdoppelung oder Halbierung
der eintreffenden Lichtmenge.
Beispiel: Wird die Blende 5,6 auf Blende 8 erhöht, dann
wird die einfallende Lichtmenge um 50% vermindert. Gleichzeitig
wird die Schärfentiefe bei dem fokussierten Motiv
entsprechend erhöht.
Mathematisch entspricht der Blendenwert der Brennweite geteilt
durch den Durchmesser der „wirksamen Öffnung" (Blendenloch). Wird
die Blende um einen Wert verändert, so verändert sich die Menge
des durchgelassenen Lichts um den Faktor 2. Es gelangt also
doppelt oder halb so viel Licht auf den Film. Ein kleiner
Blendenwert (z.B. 2,8) entspricht einer großen Öffnung (mehr Licht
wird durchgelassen), ein großer Blendenwert (z.B. 16) entspricht
einer kleinen Blendenöffnung (es gelangt weniger Licht durch das
Blendenloch).
Die Lichtstärke gibt den kleinsten Blendenwert, also die
größtmögliche Blendenöffnung an, der an einem Objektiv eingestellt
werden kann. Die Blende ist also dann komplett geöffnet. Da der
Blendenwert immer in Abhängigkeit zur Brennweite angegeben wird,
spricht man von einer „relativen Blende". Ein Objektiv mit einer
Lichtstärke von 3,5-5,6 und einer Brennweite von 28-105 hat
demnach bei 28 mm eine maximale Blendenöffnung (Lichtstärke) von
3,5 und bei 105 mm „nur noch" eine Lichtstärke von 5,6. |
Brennweite und Bildwinkel
Die Brennweite bestimmt, welcher Teil der Umgebung auf das
Bild kommt. Der Bildwinkel gibt an, wie groß dieser Teil
letztendlich ist. Die Brennweite wird in Millimeter und der
Bildwinkel in Grad angegeben. Generell kann man sagen, dass bei
länger werdenden Brennweite der Bildwinkel immer enger wird, d.h.
ein Weitwinkelobjektiv hat (wie der Name schon vermuten lässt)
einen großen und ein Teleobjektiv einen kleinen Bildwinkel. Der
Bildwinkel ist abhängig von der Diagonale des Negatives oder des
Dias und wird auf unserer Homepage immer für die Diagonale eines
Kleinbildfilmes 24x36mm angegeben. |
Floating Elements
(Floating System)
Durch den Einsatz von „Floating Elements" wird das
Scharfeinstellen verbessert. Es werden mehrere Linsenelemente im
Objektiv gleichzeitig verändert. Dabei werden Abbildungsfehler,
welche durch die Scharfeinstellung entstehen kompensiert und die
Baulänge der Objektive bleibt beim Fokussieren konstant. |
Innenfokussierung (IF)
Bei den üblichen Objektiv verändert sich die Länge und der
Drehpunkt, wenn man die Schärfe verändert, da die Fokussierung
durch ein Verändern der ersten Frontlinsengruppe erfolgt. Je
geringer die Einstellentfernung ist, um so länger wird daher ein
Objektiv.
Immer häufiger werden von den Herstellern Objektive angeboten,
deren Baulänge sich beim Scharfeinstellen nicht mehr ändert und
die durch das Schafstellen entstehenden Abbildungsfehler
verringern. Objektive mit Innenfokussierung verschieben
überwiegend die hintere Linsengruppe. Dies bewirkt einer bessere
Abbildungsleistung des Objektives. Zudem hat dies den
Vorteil, dass sich die Frontlinse beim Scharfeinstellen nicht mehr
dreht und damit die Handhabung von diversen Filtern (Pol- und
Trickfilter) vereinfacht wird. Ein positiver Nebeneffekt bei
Objektiven mit Autofokus: Die Scharfeinstellung mittels der
hinteren Linsen beschleunigt den Fokussiervorgang, wobei dies eine
erheblich schnellere Schafeinstellung bedeutet.. |
Nahvorsatzlinsen
Moderne Zoom-Objektive haben eine Naheinstellgrenze, die
überwiegend um 50cm schwankt. Nahaufnahmen von Blüten oder
Insekten sind damit kaum möglich. Für diese Objektive gibt es
spezielle Nahlinsen, die in das Frontgewinde der Objektive
eingeschraubt werden. |
Perspektive
Je nach verwendeter Brennweite scheint der Hintergrund in
einem Bild manchmal sehr weit entfernt, ein anderes Mal sieht es
so aus, als ob der Hintergrund direkt hinter dem Motiv liegt. Dies
wird als Perspektive bezeichnet. Bei einer Aufnahme mit kurzer
Brennweite (Weitwinkel) scheint der Hintergrund in weiter Ferne zu
liegen, das Bild hat also eine große Tiefe, der Abstand zwischen
Objekt (im Vordergrund) und Hintergrund wird betont. Wird die
Aufnahme dagegen mit einer langen Brennweite (Tele) gemacht, dann
sieht es so aus, als sei der Hintergrund wesentlich näher am
Objekt. Ferner kommt bei einer Weitwinkelaufnahme wesentlich mehr
Hintergrund mit auf das Bild als bei einer Aufnahme mit einem
Teleobjektiv. |
Retrofokusobjektiv
Bei Retrofokusobjektiven liegt der Hauptpunkt hinter dem
Linsenkörper. Diese Konstruktion entspricht der Umkehrung eines
Teleobjektivs (daher die Bezeichnung »Retro«).
Da die Distanz vom Scheitelpunkt des hintersten Linsenelements
(Punkt, an dem die optische Achse die rückseitige Linsenoberfläche
durchschneidet) bis zur Filmebene bei diesem Objektivtyp größer
ist als die Brennweite, werden Retrofokusobjektive gern für
Weitwinkelobjektive bei Kleinbildkameras verwendet.
Retrofokusobjektive besitzen verglichen mit symmetrischen
Weitwinkelobjektiven einen geringeren Helligkeitsabfall zu den
Bildecken, zeigen aber leider eine stärkere Verzeichnung.
Man erkennt Retrofokusobjektive daran, das die hinter der Linse
befindlichen Blendenlamellen vergrößert erscheinen und zwar umso
mehr je diagonaler das Objektiv betrachtet wird. Dies ist der
Grund für den geringen Helligkeitsverlust an den Bildrändern bei
diesem Objektivtyp. |
Schärfentiefe
Vor und hinter dem Motiv, auf das Sie Ihre Kamera bzw.
Objektiv scharf gestellt haben, liegt noch ein Bereich, der
ebenfalls scharf abgebildet wird. Die Schärfentiefe gibt an, wie
groß dieser Bereich ist. Wenn Sie Ihr Objektiv abblenden, d.h. die
Blende verkleinern oder den Blenden-Zahlenwert erhöhen, wird
die Schärfentiefe größer. Wird hingegen die Blende vergrößert
und dadurch der Blenden-Zahlenwertwert kleiner, verringert sich
die Schärfentiefe. Außerdem ist die Schärfentiefe abhängig von der
Aufnahmeentfernung und der verwendeten Brennweite. Bei geringer
Aufnahmeentfernung ist auch die Schärfentiefe gering, während bei
einer großen Aufnahmeentfernung die Schärfentiefe erweitert wird.
Objektive mit geringer Brennweite wie z. B. Weitwinkelobjektive
haben eine größere Schärfentiefe als Objektive mit großer
Brennweite (Teleobjektive), wobei Voraussetzung ist, dass die
Blende und der Aufnahmeabstand gleich ist. |
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Spiegelobjektiv ist ein
Objektiv langer Brennweite mit extrem geringer Baulänge, welche
durch die Anwendung gekrümmter Spiegel anstelle von Linsen erzielt
wird. Bei den meisten Objektiven dieser Art sind die Spiegel mit
Linsen kombiniert. Solche Konstruktionen werden als
katadioptrische Systeme bezeichnet. Der Strahlengang dieser
Objektive wird zweimal "gefaltet" und verringert dadurch die
Baulänge auf weniger als die Hälfte der Brennweite. Bei Fotografen
sind solche Objektive kaum noch im Gebrauch. |
Strahlengang
Für die Qualität und Leistung eines Objektives ist es wichtig,
dass die Lichtstrahlen auf dem Weg durch das Linsensystem wieder
in einem Punkt auf der Filmebene konvergieren. Dazu muss die
Größe, die Form und die Anordnung der diversen Linsen durch
Berechnungen, die bei der modernen Fertigung von Computern
erfolgt, ermittelt werden. Ein gewichtiger Faktor bei diesen
Berechnungen stellt der Brechungsindex der Linsensysteme dar.
Die einzelnen Faktoren wie Größe der Blendenöffnung,
Lichteinfallswinkel, Wellenlänge des Lichtes, Entfernung von der
Filmebene bis zum Motiv müssen bei den komplexen
Berechnungen berücksichtigt werden um eine optimale Kombination
der unterschiedlichen Brechungsindizes der einzelnen Linsen zu
finden. Die Berechnungen für ein gutes Zoomobjektiv sind daher
erheblich aufwändiger als für ein Objektiv mit einer festen
Brennweite. |
Vergütung
Normale optische Linsen haben die Eigenschaft, einen Teil des
einfallenden Lichtes zu reflektieren. Es entsteht ein Lichtverlust
von teilweise bis zu 50% und eine Verminderung des Kontrastes
durch Streulicht. Durch Vergütung der Linsen (Aufdampfen einer
reflexmindernden Schicht, Metalloxyden und/oder -fluoriden) wird
die Reflexion erheblich gemindert und die Lichttransmission
(Durchlässigkeit) gesteigert. Die Qualität der Vergütung ist auch
abhängig von der Anzahl der vergüteten Linsen, der angewandten
Vergütungstechnologie und der Qualität der Vergütungsschichten.
Ein Vollvergütetes Objektiv lässt im Vergleich zu einem
unvergüteten ca. 60% mehr Licht in den Strahlengang. Durch
Verwendung spezieller Vergütungen (UV-Vergütung,
Mehrschichtvergütung) wird die Lichtstärke weiter gesteigert. |
Verzeichnung
Abbildungsfehler, der darin besteht, dass gerade Linien,
welche nicht durch die Bildmitte verlaufen, gekrümmt auf dem
Film/Chip abgebildet werden. |
Vignettierung
Abfall der Bildhelligkeit zu den Bildrändern. Dies macht sich
vor allem in den Ecken deutlich bemerkbar. Auch eine Abschattung
einer zu kleinen oder engen Gegenlichtblende wird als
Vignettierung bezeichnet.
Die Vignettierung läßt sich durch Abblenden abschwächen oder gar
ganz aufheben, da hierbei die Lichtdurchgangsöffnung wieder zu
einem Kreis verkleinert wird.
Bei normalen Objektiven ist die Blende als Polygonform zu
erkennen; bei konkaven Linsen, Zoomobjektiven und bei
Retrofokusobjektiven ist sie dagegen nicht zu sehen.
Die Vignettierung ist darüber hinaus nicht nur für den Lichtabfall
an den Bildrändern, sondern auch für die verstärkte Unschärfe an
den Bildrändern verantwortlich. |
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Objektivpflege |
Ideal ist
Linsenreinigungspapier und auch spezielle Reinigungsflüssigkeit.
Weiterhin kann dann noch ein sauberes fusselfreies Tuch
Verwendung finden um das Objektivgehäuse sauber zu halten.
Zudem ist Druckluft aus der Dose oder ein Luftpinsel eine sehr
gute Alternative. Berührungsfrei kann damit der Staub von
Objektiv und Kamera geblasen werden. Damit wird der meiste
Schmutz bereits entfernt. Nur ganz hartnäckige Schmutzteilchen
müssen mit Hilfe eines Tuches anschließend noch entfernt werden.
Die kritischsten Teile bei einer Reinigung sind die
Objektivlinsen, deren Mehrschichtvergütung sind trotz
Bemühungen der Hersteller diese widerstandsfähiger zu machen
immer noch der empfindlichste Teil der gesamten Fotoausrüstung. |
Oberste Regel:
Nie die Linsen mit den Fingern berühren, denn
Schweiß
ist eine sehr aggressive Säure.
Das unbedingt staubfrei aufbewahrte Linsenpapier sollte dann
Verwendung finden, wenn Schlieren oder dergleichen weder mit der
Druckluft oder mit Pinsel nicht zu entfernen sind. Die Stelle
muss sehr behutsam mit kreisenden Bewegungen gesäubert werden.
Dadurch können kleinste Staubteilchen die noch zurückgeblieben
sind nicht die ganze Linsenoberfläche verkratzen. |
Falls Süßwasser auf
das Objektiv gespritzt ist, sollten die Tropfen mit einem
Linsenputztuch (Brillentuch) aufgenommen und danach mit
Linsenpapier gereinigt werden.
Bei Salzwasserspritzer unbedingt mit Süßwasser abspülen und
anschließend den Reinigungsprozess wie bei Süßwasser anwenden.
Falls Sie nicht sicher sind, sollte die Reinigung einem Fachmann
überlassen werden. |
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Was sind Objektiv-Konverter?
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Ein Konverter
ist eine Linsenkonstruktion, welche zwischen Objektiv und Kamera
eingesetzt wird um die Brennweite um einen bestimmten Betrag zu
verlängern. Bei einem Telekonverter kann die Brennweite eines
Objektivs verdoppelt werden. Leider nimmt die Blendenöffnung
dabei ab.
Aus z. B. einem 4,0/200mm wird dann ein 8,0/400mm. Die nun
wirksame Öffnung beim Objektiv 4,0/200mm beträgt 50mm im
Durchmesser (200/50=4). Die Lichtleistung ändert sich nicht, die
Brennweite aber verdoppelt sich und dabei muss folgendes
beachtet werden:400/50=8. Der Telekonverter 2x verringert also
bei jedem Objektiv Anfangsöffnung um genau zwei Blenden, da er
die Brennweite jeweils verdoppelt und damit die Verschlusszeit
verkürzt werden muss, damit keine Verwackelung der Aufnahme
entsteht. Oberstes Gebot ist also die Verwendung eines soliden
Stativs. |
Weil der
Telekonverter nichts anderes macht, als das vom Objektiv
aufgenommene Bild zu vergrößern, vergrößern sich damit natürlich
auch alle Abbildungsfehler des Objektivs.
Daher sollte bei der Verwendung eines Konverters das Objektiv um
möglichst zwei Blendenstufen heruntergenommen werden, um eine
optimale Abbildungsqualität zu erhalten.
Ein Konverter ist also nur eine Ersatzlösung, dem eine feste
Brennweite vorzuziehen ist. Als Ersatz für Normal oder
Weitwinkelobjektive ist er weniger geeignet. |
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Wie gut sind
Fremdobjektive? |
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Der Ausdruck
"Fremdobjektiv" hat einen faden Beigeschmack, der vor allem
von den Kameraherstellern genährt wird. Nicht nur, weil sie
ihre eigenen Objektive verkaufen möchten, sondern die
Übertragungselemente zwischen Kameragehäuse und Objektiv
sind in der Mechanik und Elektronik so komplex, dass jeder
Kamerahersteller nur für seine eigenen Produkte garantieren
kann. Damit gewährleistet er, dass alle Teile reibungslos
miteinander harmonieren und damit Bilder optimal belichtet
werden.
Andererseits haben die Spezialhersteller sich mittlerweile
so hervorragend spezialisiert, dass regelrechte optische
Leckerbissen angeboten werden. Besonders Firmen wie Tamron,
Sigma, Tonina und Soligor haben sich einen Namen für gute
und preiswerte Zoomobjektive gemacht.
Ihr findet
unter Zubehör eine kleine Auswahl von Fremdobjektiven. |
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DVD-Player sind bald für DivX
bereit 06.02 |
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Mit ein wenig Glück könnten bereits ab
Dezember 2002 die ersten DivX-fähigen DVD-Player in den
Regalen stehen. Sigma Designs hat nach eigenen Angaben mit
der Lieferung der ersten Ein-Chip-MPEG2/ MPEG4-Decoders für
DVD-Player begonnen. Der "EM 8500" bezeichnete Chip soll die
Wiedergabe von MPEG4-Videos in guter Auflösung ermöglichen.
Damit bestückte DVD-Player werden, so nach Sigma Designs,
nicht nur preisgünstiger sein, sondern auch DivX-kodierte
Filme direkt von der CD abspielen können. |
DivX-fähiger DVD-Player vorgestellt
Nach dieser Schlagzeile auf der Computex-Show in Taiwan will
Sigma Designs in diesen Tagen bereits einen eigenen
EM8500-basierten DVD-Player vorstellen. Dieser beruht auf
einem Referenz-Design. Chip-Muster und auch das
Referenz-Design (bestehend aus Board, Software, technischen
Plänen, Layout-Dateien und Dokumentation) sollen ab sofort
über Sigmas Direktverkaufsteam erhältlich sein. |
Mehr Medien unterstützt
Mussten DVD-Player bisher nur Standard-MPEG2-DVD-Video und
CD-Audio unterstützen, so wird laut Sigma Design in Zukunft
eine universellere Medien-Unterstützung für Video, Audio und
Bilder möglich sein. DVD-Player der nächsten Generation
sollen dank dem Chip aus dem Internet geladene oder selbst
erstellte MPEG4-Filme von CDs oder DVDs abspielen. Sie
werden Filme und Bilder im Progressive-Format direkt auf
HDTV-Fernsehern, MP3- und WMA-komprimierte Musik wiedergeben
und hochauflösende Kodak Picture-CDs abspielen. |
Massenproduktion ab August
2002
An digitalen Audioformaten unterstützt der EM8500 neben
MPEG-1 Layer 1,2 und 3 (MP3), auch Microsofts Windows Media
Audio (WMA) und Dolby Digital. Die Massenproduktion der
Chips soll ab August/September 2002 beginnen. |
Millionen Nutzer
Das Videokompressionsformat DivX wird bereits von über 50
Millionen Nutzer weltweit genutzt. Das
MPEG4-Kompressionsverfahren gibt es mittlerweile in der
Version 5. |
Alternative Video-CD
Mit dem kostenlosen Tool DVDx lassen sich bereits heute DVDs
so auf eine CD brennen, dass sie in den meisten DVD-Playern
abgespielt werden können. |
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Was bedeutet dies? |
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01 |
Advanced
Titler (Titelgenerator) |
16 |
Digital Video |
31 |
Laser
Autofokus (Hologram AF) |
46 |
Stamina-Technologie |
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02 |
AFM-Tonaufzeichnung |
17 |
Easy
Dubbing |
32 |
Lichtempfindlichkeit |
47 |
Steady Shot
(optisch/elektronisch) |
|
03 |
AE-Shift |
18 |
Edit Search |
33 |
Longplay-Funktion |
48 |
Super Laser
Link |
|
04 |
Audio-Dub
(Nachvertonung) |
19 |
E-Mail |
34 |
Memory Mode
Effekte |
49 |
Time Base
Corrector |
|
05 |
Audio Mix
Modus |
20 |
End Search |
35 |
Menüführung |
50 |
USB-Streaming |
|
06 |
12 bit/32 k
Audio Mode (2x Stereo) |
21 |
Exposure
Control (Manuelle Belichtungseinstellung) |
36 |
MICROMV |
51 |
Video 8 |
|
07 |
16 bit /48
k Audio Mode (1x Stereo) |
22 |
Fader |
37 |
MPEG 2 |
52 |
video Hi8 |
|
08 |
Aufnahme
Modi |
23 |
Frame
Record (Einzelbildaufnahme) |
38 |
MPEG 1 |
53 |
VHS/VHS-C/S-VHS |
|
09 |
Backlight
(Gegenlicht-Kompensation) |
24 |
i.LINK
(Digital Video-Anschluß) |
39 |
ND-Filter |
54 |
Weißabgleich |
|
10 |
Bildeffekte
/ Digitale Effekte |
25 |
Index
Titler |
40 |
NightShot |
55 |
Zebra-Funktion |
|
11 |
Bluetooth ™ |
26 |
InfoLITHIUM |
41 |
OPC (Bandeinmeßverfahren) |
56 |
Zero Set
Memory(programmierter Insert-Schnitt) |
|
12 |
Cassette
Memory |
27 |
Integrierter Schnittcomputer |
42 |
PCM-Tonaufzeichnung |
57 |
Zoom /
Digital Zoom |
|
13 |
CCD-Bildwandler |
28 |
Intelligenter Fotoschuh |
43 |
Programm AE |
58 |
Zoom bei
Wiedergabe |
|
14 |
Digital8 |
29 |
Intervall-Aufnahmefunktion |
44 |
Signal
Konvertierung (Analog zu Digital) |
59 |
|
|
15 |
Digitale
Signal/Rauschminimierung |
30 |
LANC |
45 |
Slow Motion |
60 |
|
|
|
 |
|
01)
Advanced Titler (Titelgenerator) |
|
Je nach Camcordermodell
haben Sie die Auswahl unter bis zu 8 vorprogrammierten
Titeln. Zusätzlich können Sie 2 Titel frei gestalten.
Darüber hinaus lassen sich Position, Größe und Farbe
bestimmen. |
|
02) AFM-Tonaufzeichnung |
|
Frequenzmoduliertes
Tonaufzeichnungsverfahren beim Video8/Hi8 System. Ton-
und Bildaufzeichnung erfolgen über rotierende
Videoköpfe. Mono- und Stereo-Ton in HiFi-Qualität. |
|
03) AE-Shift |
|
Manuelle
Variationsmöglichkeit der Belichtung (heller - dunkler).
Je nach Modell sind bis zu ± 7 Abstufungen möglich. |
|
04) Audio-Dub
(Nachvertonung)
|
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Bei den meisten
DV-Modellen besteht die Möglichkeit, nachträglich zum
Originalton eine zusätzliche Toninformation
aufzuspielen. Kommentare zu einzelnen Szenen, dezente
Musik zum Originalton - beides ist möglich. |
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05) Audio Mix
Modus
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Diese Funktion ist bei
DV-Geräten zu finden. Ermöglicht die Balance-Einstellung
zwischen Stereospur 1 und 2 (Pegelanpassung zwischen
Original- und nachvertontem Ton). |
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06) 12 bit /
32 k Audio Mode ( 2x Stereo ) |
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Diese Betriebsart
erlaubt Ihnen zusätzlich zum Audio Insert die Ausführung
von Audio Dub. Normalerweise wird der erste Stereokanal,
der mit dem Videosignal aufgezeichnet wurde, für den
Originalton genutzt. Der zweite Stereokanal kann für das
Audio Dubbing von Hintergrundmusik, Erläuterungen oder
jeden anderen Sound-Effekt genutzt werden. |
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07) 16 bit
/48 k Audio Mode (1x Stereo) |
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In dieser Betriebsart
sind Audio-Aufnahmen und -Wiedergaben in DAT- bzw.
CD-Qualität möglich. Der 16bit/48k Stereo-Modus wird zur
gleichen Zeit wie das Videosignal aufgezeichnet. Durch
die hohe Klangqualität eignet sich diese Betriebsart
besonders für die Aufnahme von Musiksendungen. |
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08) Aufnahme
Modi
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Drei Modi stehen zur
Auswahl:
1. Nach Auslösen der Aufnahmefunktion nimmt die Kamera
für 5 Sekunden auf.
2. Die Aufnahme erfolgt nur, wenn die Aufnahmetaste
gedrückt wird.
3. Die Aufnahme startet nach einmaligem Drücken der
Aufnahmetaste. |
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09) Backlight
(Gegenlicht-Kompensation) |
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Der bildwichtige
Vordergrund (Person oder Objekt) wird bei
Gegenlichtaufnahmen aufgehellt. |
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10)
Bildeffekte / Digitale Effekte |
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Ohne großen Aufwand
haben Sie die Möglichkeit, bereits vor Ort Ihre
Aufnahmen effektvoll zu gestalten. Je nach
Camcordermodell können Sie bis zu 8 Bildeffekte und bis
zu 5 Digitaleffekte auswählen. |
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11) Bluetooth™
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Neuer
Übertragungsstandard zur drahtlosen Kommunikation
zwischen unterschiedlichen mobilen Geräten, wie z.B.
Mobiltelefon, Laptop, Camcorder und Head-Set´s.
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Bluetooth™ basiert auf einer Funktechnologie, die
in dem 2,45 Gigahertz-Frequenzband arbeitet. Je nach
Modul sind Reichweiten von 10 bis zu 100 Meter möglich. |
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Im Camcorderbereich
setzt Sony Bluetooth™ für den mobilen Internetzugang
ein. In Verbindung mit einem Bluetooth™ fähigem
Mobiltelefon oder dem Bluetooth™ Modem-Adapter lassen
sich E-Mails versenden oder im Internet Browsen.
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12)
Cassette Memory
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Ist ein optionaler
Standard im DV-Format. über einen in der Cassette
integrierten Speicher-Chip lassen sich eine Vielzahl von
Informationen, wie Kamera-, Photo-, Index-Daten, Titel
und Datum/Zeit der Aufnahme, abspeichern. |
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13)
CCD-Bildwandler
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Charge Coupled Device,
ein ladungsgekoppeltes Halbleiter-Element, das die
Bildinformation über mehrere Hunderttausende von
lichtempfindlichen Sensoren einfängt und in elektrische
Signale umwandelt. Die im Bildwandler angewandte
Farbfiltertechnik bestimmt sowohl das Auflösungsvermögen
wie auch die Lichtempfindlichkeit des Aufnahmeelements. |
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14)
Digital 8 |
Neu entwickeltes
Videoaufzeichnungssystem von Sony (1999). Ermöglicht die
digitale Bild- und Tonaufzeichnung auf handelsüblichen
Video8/Hi8 Cassetten. Abwärtskompatibel – vorhandene
analoge Video8/Hi8 Aufnahmen lassen sich problemlos
wiedergeben.
Digital 8 zeichnet sich durch seine hohe
Schwarzweiß- und Farbauflösung aus.
Digital 8 Longplay
Wurde bei den bisherigen Modellen eine Laufzeit von 60
Minuten unter Verwendung einer 90 Minuten Hi8 Cassette
erreicht, so lässt sich mit den neuen Digital 8
Camcordern die volle Cassettenlaufzeit erzielen (ohne
Qualitätsverlust).
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15)
Digitale Signal/Rauschminimierung
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Basiert auf dem
Vergleich von zwei aufeinanderfolgenden Bildern.
Auftretende Rauschanteile können so analysiert und auf
ein Minimum reduziert werden.
Ruhigerer Bildeindruck und verbessertes Kopierverhalten. |
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16)
Digital Video |
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Digitales
Aufzeichnungssystem. Dieser Standard wurde 1994 in der
„HD Digital VCR Conference“ von insgesamt 55
Industrieunternehmen spezifiziert und verabschiedet. Der
Digital Video-Standard beinhaltet u.a. das angewandte
Kompressionsverfahren DCT (1:5), die Datenrate, die
Schnittstelle und das Cassettenformat. Hohe Bild- und
Farbauflösung, exzellente Tonqualität, verlustfreies
Kopieren und die Anbindung an Computer sind die
wichtigsten Vorteile von „Digital Video“. |
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17)
Easy Dubbing
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Komfortable
Überspielmöglichkeit bei den neuen analogen Hi8
Camcordern.
Einbindung von Titeln und die Steuerung des
Aufnahmerecorders via Infrarot, lassen sich mit nur
wenigen Handgriffen realisieren.
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18)
Edit Search
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Ermöglicht die
Aufnahmekontrolle im Kamerabetrieb ohne Umschaltung in
den Wiedergabebetrieb |
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19)
E-Mail
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Electronic Mail oder
Elektronische Post. Hierbei handelt es sich um
Textnachrichten, die zwischen einem Absender und einem
Empfänger über das Internet ausgetauscht werden können.
Andere Formen von Daten wie z. B. Bilder, Dateien,
Programme usw. lassen sich ebenfalls per E-Mail als
sogenannte Attachments (Anhänge) übermitteln.
Camcorder mit dieser Funktion erlauben den Versandt von
JPEG Bildern oder MPEG1 Video Clip´s mit einer maximalen
Größe von 3MB.
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20)
End Search |
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Egal, an welcher
Position sich das Band befindet - nach Aktivierung von
„End Search“ wird das Band automatisch bis zum Ende der
letzten Aufnahmesequenz gespult und zur Kontrolle kurz
angespielt. Bei DV-Camcordern funktioniert dieses auch
nach einem Cassettenwechsel. Voraussetzung hierfür ist
die Verwendung von Cassetten mit Memory-Chip. |
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21) Exposure
Control (Manuelle Belichtungseinstellung) |
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Unter dieser Funktion
verbirgt sich die Möglichkeit, eine manuelle Blenden-
und Gain-Steuerung vorzunehmen. Durch die Steuerung
mittels eines Reglers erfolgt die Umschaltung von
geöffneter Blende zu Gain stufenlos. |
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22) Fader
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Kontinuirliches Ein- und Ausblenden von
Szenen in Bild und Ton. Abhängig von den
Camcordermodellen stehen
unterschiedliche
Effekte zur Verfügung. |
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23) Frame
Record (Einzelbildaufnahme) |
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Unterstützende Funktion
zur Erstellung von Zeichentrick- oder Trickaufnahmen. Je
nach Modell wird eine bestimmte Anzahl von Bildern (ca.
5 Bilder) bei jedem Auslösevorgang aufgenommen. |
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24) i.LINK
(Digital Video-Anschluß)
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Eine Schnittstelle, die
den bidirektionalen Austausch hoher digitaler
Datenmengen ermöglicht. Sie basiert auf dem
internationalem Standard IEEE 1394 und findet zur Zeit
Anwendung bei digitalen Produkten wie DV-Camcorder,
DV-Heimvideorecorder, DV-WALKMAN und digital gestützten
Nachbearbeitungssystemen. Über nur ein Kabel werden
Bild-, Ton- und Steuerimpulse verlustfrei übertragen. |
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25) Index
Titler
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In Verbindung mit dem
integrierten Speicherchip (Cassette Memory) der
DV-Cassette, haben Sie die Möglichkeit, Szenen mit einem
selbsterstellten oder vorprogrammierten Titel zu
versehen. Durch die Speicherung der Titeldaten auf dem
Cassettenchip ist ein gezielter Titelsuchlauf sowie eine
nachträgliche Titeleinblendung bei der Wiedergabe (über
Video Out) möglich. |
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26)
Integrierter Schnittcomputer |
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Bis zu 20 Schnitte
lassen sich via Menü vorprogrammieren. Der Camcorder
fungiert als Zuspieler. Das digitale Aufnahmegerät wird
über i.LINK und Infrarot-Signal gesteuert. |
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28) Intelligenter Fotoschuh |
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Über zusätzliche
Kontakte am Fotoschuh ist eine Kommunikation mit einem
entsprechend ausgestatteten Zubehörprodukt möglich. Dies
kann z. B. eine Leuchte sein, die bei Aufnahmestart
automatisch eingeschaltet wird. |
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29) Intervall-Aufnahmefunktion |
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Zur Erstellung von Trick- oder Zeitrafferaufnahmen wie
z.B. das Aufblühen einer Blüte. Intervall- und
Aufnahmezeit sind variabel ausgelegt. |
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30) LANC |
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Sony-Schnittstelle für
den Datenaustausch zur Steuerung von Videogeräten
(Camcorder, Heimvideorecorder und Schnittcomputer).
Anschluß über 2,5 mm Stereoklinkenstecker. |
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31) Laser Autofokus (Hologram
AF) |
Erlaubt die exakte
Scharfeinstellung auch in dunkler Umgebung.
Ein Laser mißt in sekundenschnelle den Abstand zum Motiv
und stellt automatisch die Schärfe ein. Das System ist
aktiv bei Fotoaufnahmen. |
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32)
Lichtempfindlichkeit
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Wird in Lux angegeben.
Je geringer die Luxangabe, desto lichtempfindlicher ist
die Kamera. Dies ermöglicht, eine Konstant gute
Aufnahmequalität, auch unter ungünstigen
Lichtverhältnissen. |
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33)
Longplay-Funktion |
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Verlängerung der
Aufnahmezeit durch Reduzierung der
Bandtransportgeschwindigkeit. Faktor x 2 bei Video 8/Hi8
(120 min = 240 min, Faktor x 1,5 bei Digital Video (60
min = 90 min). |
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34) Memory
Mode Effekte
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DV-Camcorder, die
mittels Foto-Mode Einzelbilder auf einen Memory Stick
speichern, verfügen über zusätzliche spezielle
Blue-Box-Effekte. Bereits abgespeicherte Einzelbilder
lassen sich nachträglich effektvoll in das Video
integrieren. Mit z.B. Memory-Chroma-Key läßt sich in den
Blauflächen des Einzelbildes ein Bewegtbild darstellen. |
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35)
Menüführung |
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Einige
Camcorderfunktionen werden über ein Menü gesteuert. Über
Symbole werden die Funktionen ausgewählt und aktiviert. |
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36)
MICROMV
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Neues
Videoaufzeichnungssystem welches auf dem
MPEG2-Komprimierungssystem basiert. Die Kassetten, mit
einer Laufzeit von bis zu 60 Minuten, sind im Vergleich
zu MiniDV um 70% kleiner. Aufgrund der geringen
Abmessungen der Kassette lassen sich sehr kompakte und
kleine Camcorder realisieren. MICROMV ist eine
Entwicklung von Sony und wurde im Jahr 2001 eingeführt. |
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37)
MPEG 2
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MPEG steht für “ Motion
Picture Expert Group”, ein Komitee, welches sich mit den
unterschiedlichen Komprimierungsstandards von
Videoaufnahmen beschäftigt |
MPEG2 ist eine erweiterte
Version des MPEG1-Standards, der z.B. für die Video
CD-Aufzeichnungen eingesetzt wurde. MPEG2 wurde 1994 als
universelles Video-Kompressionssystem für die
Übertragung (DVB), Kommunikation und Speicherung auf
optische Datenträger (DVD) eingeführt. MPEG2 bietet eine
deutlich gesteigerte Bildqualität bei geringen
Datenmengen.
mehr |
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38)
MPEG 1 |
Dieser
Komprimierungsstandard ist sehr flexibel ausgelegt.
Findet Verwendung z.B bei der Erstellung von Video CD´s
oder zur Aufwertung von einer Homepage.
Aufgrund der geringen Dateigröße eigen sich MPEG1 Video
auch zum Versandt via E-Mail. Sony setzt verschiedene
MPEG1 Varianten ein; MPEG Movie EX erlaubt die
kontinuierliche Aufnahme von Video Clip´s auf einem
Memory Stick.
MPEG Movie AD liefert qualitativ hochwertige MPEG1
Aufnahmen mit einer Bildrate von 25 Bilder bei 352x288
Pixel. |
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39)
ND-Filter |
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Zuschaltbares
mechanisches Filter zur Beeinflussung der Tiefenschärfe
und Vermeidung von Überbelichtung. ND = Neutral
Dichte-Filter (Graufilter). |
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40)
NightShot |
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Bei der Funktion
NightShot lassen sich Aufnahmen bei absoluter
Dunkelheit (0 Lux) realisieren. Mittels integrierter
Infrarot-LEDs wird eine Bereich von ca. 2 bis 3 m
abgedeckt. Höhere Reichweiten (bis zu 30 m) erzielen Sie
mit der optionalen Intelligenten Infrarotleuchte HVL-IRH. |
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41)
PC (Bandeinmeßverfahren)
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Diese Funktion ist bei
den meisten Video8/Hi8-Kameras zu finden. Nach einem
kurzen Prüfverfahren werden Videokopf und Bandmaterial
optimal aufeinander abgestimmt. |
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42)
PCM-Tonaufzeichnung |
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Pulse-Code-Modulation.
Digitalisiertes Tonaufzeichnungsverfahren das bei
Digital Video und zur Stereo-Nachvertonung beim Video
8/Hi8-System angewandt wird. Hoher Frequenz- und
Dynamikumfang und damit hervorragende
Klangeigenschaften. |
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43)
Programm AE
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Dieses automatische
Belichtungsprogramm bietet eine zusätzliche Hilfe für
spezielle Aufnahmesituationen. Hier werden
Verschlußzeiten und Blende der entsprechenden Situation
angepaßt. Je nach Camcordermodell stehen bis zu 7 Modi
zur Verfügung. Von Portrait-Aufnahmen bis hin zu schnell
bewegten Motiven findet der Anwender immer das richtige
Programm. |
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44)
Signal Konvertierung (Analog zu Digital) |
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Mit den digitalen
Camcordern der neuesten Generation hat man die
Möglichkeit, externe analoge Videosignale in digitale
Signale zu wandeln. Sehr vorteilhaft, wenn z.B.
VHS-Aufnahmen über den Computer (z.B. Vaio mit i.LINK)
nachbearbeitet werden sollen. Funktioniert in beide
Richtungen. |
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45)
Slow Motion
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ist eine verlangsamte,
auf einzelne Bilder reduzierte Wiedergabe. Je nach
Modell erfolgt die Wiedergabe störstreifenfrei. |
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46)
Stamina-Technologie
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Basiert auf dem
optimierten Zusammenspiel von hochwertigen
Lithium-Ionen-Akkus und besonders ernergiesparenden
elektronischen Bauteilen. Für den Anwender bedeutet dies
mehr Handlungsfreiheit (Aufnahmezeit) bereits durch den
mitgelieferten Akku. Durch optionale Akkus läßt sich die
Betriebszeit nochmals deutlich steigern - maximal bis zu
12 Stunden. |
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47)
Steady Shot (optisch) |
Verwackelungskorrektur-System. Zwei Sensoren
(horizontal/vertikal) ermitteln die Bewegung (Verwackler)
des Camcorders. Diese Informationen werden über eine
Elektronik analysiert und an ein Aktiv-Prisma innerhalb
der Optik weitergeleitet. Dieses Prisma nimmt dann,
entsprechend dem Grad der Auslenkung, Gegenmaßnahmen in
Form einer Lichtbrechung vor.
Elektronisch:
Im Gegensatz zum optischen System, kompensiert der
elektronische Steady Shot Verwackler über den
CCD-Bildwandler. Auf elektronischer Basis wird ein
Fenster mit einer definierten Pixelmenge (abhängig vom
Modell) bestimmt. Dieses Fenster kann sich, abhängig von
der Verwackelung, innerhalb der insgesamt zur Verfügung
stehenden Pixelmenge bewegen. Beim elektronischen Super
Steady Shot wurde das Verhältnis der Pixelmengen erhöht.
Der Wirkungsgrad des Systems konnte dadurch weiter
verbessert werden. |
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48)
Super Laser Link
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Drahtlose Bild- und
Tonübertragung via Infrarot-Signal. Ließen sich bis dato
Distanzen von ca. 5 m überbrücken, erreichen Produkte
mit „Super Laser Link“ eine Reichweite von bis zu 8 m
(via optionalem Empfänger IFT-R20). |
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49)
Time Base Corrector |
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Mit dem TBC werden
mechanisch bedingte Schwankungen der
Abtastgeschwindigkeit auf elektronischem/digitalem Wege
ausgeglichen. Die Kantenruhe wird deutlich verbessert. |
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50)
USB-Streaming |
Camcorder der neuesten
Generation sind mit einer USB-Schnittstelle, für die
direkte Anbindung an einen Personal Computer mit USB,
ausgestattet. Videosignale werden über die
USB-Verbindung im MPEG1 Format übertragen. In Verbindung
mit der Bildbearbeitungssoftware “ImageMixer” lassen
sich kleine Videoclip´s zusammenstellen, die aufgrund
der geringen Datenmenge sich ideal als E-Mail Anhang
oder zur Aufwertung einer Homepage eignen.
USB Streaming ermöglicht zusätzlich den Camcorder als
WebCam einzusetzen. In Verbindung mit der
Videokonferenzsoftware “Netmeeting” oder “Yahoo
Messenger” können Sie sich Live mit ihren Freunden
unterhalten. |
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51)
Video 8
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Video 8 ist ein
Videoformat, mit dem Sony 1985 die Ära der kompakten
Camcorder-Generation einleitete. Durch das neue Format
konnten neue Anwendungsgebiete ermöglicht werden.
Superkompakte Camcorder, TV-Video-Kombinationen und der
Video-WALKMAN sind Produkte, die sich aufgrund des
kompakten Cassettenformates realisieren ließen. Lange
Aufnahmezeiten, hohe Auflösung, HiFi-Ton und die
Möglichkeiten bei der Bild- und Ton-Nachbearbeitung
ebneten diesem System den Weg zu einem schnellen Erfolg. |
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52) Video Hi
8
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Hi 8 ist eine
elektronische Weiterentwicklung des Video 8-Systems
(1989). Schärfe und Konstrastumfang konnten nochmals
gesteigert werden. Die hervorragende Kopierqualität und
der RC Time Code machten video Hi8 zu einem idealen
System für die Video-Nachbearbeitung. |
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53)
Weißabgleich
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Der Camcorder stellt
sich automatisch auf die momentane Beleuchtungsquelle
ein und behält diese Einstellung während der ganzen
Aufnahme bei. Werden Außenaufnahmen vorgenommen, mit
einem Wechsel in Innenräume unter Beibehaltung der
Farbtemperatur, ist es ratsam, die Hold-Funktion zu
aktivieren. Über die Festfilter für Innen- und
Außenbereich lassen darüber hinaus Farbstimmungen
motivorientiert optimal anpassen. |
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54)
VHS / VHS-C / S-VHS |
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55)
Zebra-Funktion |
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Dient im
Sucher des Camcorder zur Erkennung der richtigen
Belichtungseinstellung. Die Information erfolgt in Form
von diagonalen hellen Streifen in übersteuerten
Bildpartien. |
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56) Zero Set
Memory (programmierter Insert-Schnitt) |
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Erlaubt das gezielte
Einfügen von Szenen durch Überspielung in bereits
erstellte Aufnahmen. |
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57)
Zoom / Digital Zoom |
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Ermöglicht die
Bildausschnittswahl von Nah- und Fernmotiven. Durch die
variabel gestützte Motorsteuerung lassen sich sanfte
Zoomfahrten realisieren. Mit dem Digital Zoom lässt sich
die zur Verfügung stehende optische Brennweite
elektronisch bis auf das 4fache erweitern. |
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58)
Zoom bei Wiedergabe |
Bereits erstellte
Aufnahmen (Band oder Memory Stick) lassen sich mittels
dieser Funktion um den Faktor 2 vergrößern.
Die Möglichkeit einer manuellen Bildausschnittswahl
sowie die Speicherung auf einen Memory Stick oder die
Überspielung auf ein zusätzliches Aufnahmegerät sind
gegeben. |
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Was ist MPEG? |
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MPEG
steht für
Motion Pictures Expert Group.
Durch den weltweit großen Erfolg des
JPEG_Kompressionsverfahren für Standbilder entschloss sich
der ISO-Normierungsausschuss ein Normierungsverfahren für
Bewegtbild und Tonkompression zu entwickeln. Hierzu wurde
die
Motion Pictures Expert Group
gebildet.
Im Jahre1991 wurde als erstes Ergebnis der
Kompressionsstandard MPEG1 eingeführt, der in etwa
der bekannten VHS-Qualität entspricht.
Beim PAL-System hat MPEG1 eine Auflösung von nur 352x288
Pixel, zeigt also nur ein Viertel der Originalgröße. Ein
markanter Nachteil von MPEG1 ist auch die konstante
Übertragungsgeschwindigkeit beim Auslesen der Datenmengen.
Um höhere Auflösungen bei entsprechenden Bildformaten zu
erreichen aber die Datenflut trotzdem in Grenzen zu halten.
entwickelte man ein System, bei dem in kritischen
Bewegungsphasen mehr Daten für eine gute Bildqualität
generiert und andererseits für statische Szenen oder
geringen Bilddifferenzen zwischen den einzelnen Frames eines
Films weniger Daten benötigt werden. Dieser seit 1995
bestehende neue weltweite Standart ist MPEG 2
Dahinter verbirgt sich ein ausgeklügelter Algorithmus, der
Videoinformationen über mehrere hundert Stufen ohne
markanten Qualitätsverlust komprimiert.
Video-Produktionen verwenden Bildaufzeichnungsverfahren,
deren Auflösung beim europäischen PAL-Format 720x576 Pixel
und einer Farbtiefe von 24 Bit und 25 Frames (Bilder)
pro Sekunde liegt. Dagegen ist in den USA und Japan das
NTSC-System gebräuchlich, welches mit 720x480 Pixeln
in 24 Bit und 30 Bildern arbeitet. Die Signale liegen dabei
nicht in dem für Computermonitore üblichen RGB-Farbraum vor,
sondern werden in Helligkeitsinformation (Y-Signale), Cb (blau-gelb-Balance)
und Cr (rot-grün-Balance) umgewandelt. Da unser Auge Farben
weniger gut auflöst als Helligkeitsunterschiede, können
beide Farbkomponenten ohne großen Qualitätsverlust um 50%
reduziert werden. Man spricht auch von YCbCr 4:2:2 .
Beim PAL-System und guter Studioqualität werden aber immer
noch Datenmengen von etwa 240 MBit/s oder 30 MByte/s
transferiert. Weil diese Datenraten von einem
normalen PC vorläufig kaum verarbeiten werden können, muss
die Datenrate auf Kosten der Qualität erheblich reduziert
werden. Alle namhaften Hersteller haben sich bei TV u. DVD
auf MPEG-2 zur Datenreduktion geeinigt. Hierbei
können digitale Datenraten von 4-6 MBit/s
transferiert werden und brauchen nur noch 30-45 MB
Speicherplatz pro Minute.
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Was ist
Auflösung?
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Wie hoch
sollte die ideale Auflösung bei einem Druck sein? Diese
Frage kann nicht eindeutig beantworten werden, da es
auf das Druckverfahren ankommt. Thermosublimations-Drucker
arbeiten zum Beispiel mit einer Auflösung von lediglich
200-400dpi und erreichen trotzdem optimale Druckqualität,
während Tintendrucker mit 600dpi meist immer noch deutliche
Schwächen im Druckbild zeigen. Entgegen Tintenstrahldruckern
können Sublimationsdrucker jeden Punkt in einer beliebigen
Farbe darstellen.
Tintendrucker hingegen können nur die eingebauten
Druckfarben aufs Papier bringen, alles andere wird
gerastert. Soll z. B. die grüne Farbe gedruckt werden, dann
wird gelb und blau nebeneinander gedruckt. Im Auge des
Betrachters verschwimmen die winzigen Punkte dann zu einem
einzigen Punkt der Mischfarbe. Damit sinkt jedoch die
wahrgenommene Auflösung erheblich. Dies ist übrigens auch
der Grund dafür, dass beim Einscannen eines Fotos eine
Auflösung von 150dpi meistens ausreicht, denn Scanner können
pro Punkt wieder eine fast beliebige Anzahl Farben
wiedergeben die beim Druck wieder durch mehrere
nebeneinander liegende Punkte der Grundfarben angenähert
werden müssen. Beim Einscannen von Bildern mit wenig Farben
lohnt sich dagegen die Erhöhung der Auflösung auf 300 oder
600dpi. Eingescannte Texte sehen bei 150dpi meistens
ausgefressen aus. Bei der heute üblichen Rechen- und
Speicherkapazität ist eine Auflösung von 300dpi für fast
alle Anwendungsgebiete sinnvoll. Sollte allerdings der Druck
nachher größer ausfallen als die Vorlage, dann muss
natürlich auch mit einer höheren Auflösung eingescannt
werden. |
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Infos über
Speicherkarten für
Digitalkameras
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Heutige digitale Kameras
verfügen zum überwiegenden Teil über Wechselspeicherkarten. Der interne
Speicher, falls vorhanden, erledigt das Zwischenspeichern der
Aufnahmen, um eine möglichst schnelle Bildfolgezeit zu ermöglichen.
SmartMedia- und CompaktFlash-Karten sind
Standard in der Digitalfotografie geworden, denn fast alle großen Hersteller
setzen auf diese beiden Formate. Nur Sony tanzt wieder einmal aus der Reihe
und hat eine eigene Entwicklung, den Memory-Stick auf den Markt
gebracht.
Alle erwähnten Speicherkarten basieren auf
der Flash-Ram-Basis. Da sie ohne bewegliche Bauteile auskommen, sind sie
gegen Erschütterungen vollkommen unempfindlich.
Flashspeicher können Bytes einzeln
adressieren und lesen, können aber nicht die Daten überschreiben. Bei einer
Änderung wird der ganze Datenblock durch einen Spannungsimpuls (dem
sogenannten Flash) gelöscht und erst dann kann dieser Bereich wieder zum
Schreiben genutzt werden.
Flashspeicher haben
eine mittlere Lebensdauer von etwa 100.000 Scheib- und Löschzyklen.
SmartMedia Speicherkarten

Die
SmartMedia-Karte ist eine Karte, die mit 45x37x0,76 mm besonders dünn
und handlich ist, aber leider auch einige Nachteile besitzt. Die ersten
SmartMedia Karten aus den Anfängen der Digitalfotografie hatten 1, 2
oder 4 MB Kapazität und eine Betriebsspannung von 5 Volt. Die nächste,
weitaus leistungsfähigere Generation hatte dann eine Spannung von 3,3 Volt
und war somit in älteren Kameras nicht mehr einsetzbar.
Ähnliches passierte bei den Karten mit 32 MB und mit 64 MB. Die neuen
Speicherkarten mit 128 MB sind dagegen in 90% der Kameras, die auch 64 MB
verarbeiten können, einsetzbar. Das Problem bei SmartMedia ist, im Gegensatz
zu CompaktFlash und MemoryStick, dass die Steuerungselektronik in der
Kamera sitzt, weil auf der Karte keine Platz ist. Die Vorteile der
SmartMedia-Karten sind ihre geringen Abmessungen (die allerdings dazu führen
kann, dass die Karten leicht zerbrechen) und der im Vergleich zur
CompaktFlash und zum MemoryStick etwas günstigere Preis. Im Vergleich zur
CompaktFlash-Karte gibt es für die SmartMedia-Karte einen Diskettenadapter,
der die Karten aufnehmen kann. Man schiebt nun den Adapter samt Karte in das
Diskettenlaufwerk und kann die Karte wie eine Diskette benutzen. Außerdem
ist die Datenübertragung von Adapter auf die Festplatte deutlich schneller
als mit einem serielles Kabel.
Auch ein
PCMCIA-Adapter für SmartMedia ist lieferbar. Da dieser allerdings auch den
Controller beinhaltet, kostet er etwa 3x soviel wie ein PCMCIA-Adapter für
Compakt Flash Karten.
Ein Manko der
SmartMedia-Karten ist, dass die Kontaktfläche offen liegt und dadurch
mechanischen Beschädigungen und "Schmierfingern" schutzlos
ausgeliefert ist.
SmartMediaKarten sind
sehr empfindlich, wenn während des Zugriffs auf die Karte die Spannung
entfernt wird. Entfernt man ein SmartMediaKarte also aus dem
Kartenschlitz (Slot), während auf die Karte Daten geschrieben oder von der
Karte gelesen werden, so können nicht nur die Daten gelöscht, sondern
es kann die Karte auch komplett zerstört werden.
SmartMedia-Karten
werden von den Herstellern Agfa (außer CL30), Fuji, Olympus, Ricoh (einige
Modelle) und Toshiba in Digitalkameras verwendet.
CompaktFlash Speicherkarten

Ein
weiterer Flash-Speicher ist die CF-Karte. Mit den Abmessungen
42.8x36,4x3,3 mm ist sie etwas dicker als eine SmartMedia-Karte. Die
Speichertechnik befindet sich in einer stabilen Kunststoffhülle, wobei die
Kontaktflächen erheblich besser geschützt und damit die Karte auch
nicht so leicht zerbrechen kann.
Ein weiterer Vorteil der CompaktFlash-Karte
ist die Verfügbarkeit sehr großer Speicherkapazitäten. Für CF-Karten gibt es
ebenfalls PCMCIA-Adapter, so dass die Karten über ein Notebook oder ein
ATA-Lesegerät ausgelesen werden können.
Leider sind die
CF-Karten im Vergleich zu SmartMedia-Karten um etwa 10-20% teurer. Da
in der CF-Karte auch der Controller mit eingebaut ist, ist der etwas höhere
Preis gegenüber einer SmartMedia-Karte wie wir finden auch gerechtfertigt.
Weil die Steuerelektronik in der Karte sitzt, passen sämtliche CF-Karten in
jede Kamera mit einem entsprechenden CF-Slot. Also passt die Älteste Karte
in die neuste Kamerageneration und umgekehrt.
Die
Firma IBM stellt ein sogenanntes Microdrive her, eine CF-Karte Typ II,
die etwas dicker als eine normale CF-Karte vom Typ I ist und
damit in wenige Kameras eingesetzt werden kann (z.B. Casio QV-Serie, Canon
S20, G1 oder Fuji S602Z). Dieses Microdrive mit den Abmessungen 42,8x36,3x5
mm ist damit die kleinste und leichteste (16g) Festplatte der Welt.
Gegenwärtig kann IBM 340 MB, 500 MB und 1 GB dieser Minifestplatten
liefern.
Ein erheblicher Vorzug der
Microdrive-Festplatten ist die bis zu 59,9 MB/s schnelle Datentransferrate,
die damit alle anderen Speichermedien in der Geschwindigkeit deutlich
schlägt. Ein PCMCIA-Adapter gewährleistet die Kompatibilität zu PC-Card Typ
II Slots.
Da alles zwei Seiten hat, so besitzt die
Microdrive den Nachteil eines
erhöhten Stromverbrauchs. Die Leistungsaufnahme schwankt je nach Kapazität
der Platten von 60 mW bis 990 mW im Schreibmodus.
Erstaunlich
ist in dem Zusammenhang, dass die kleineren Microplatten eine erheblich
höhere Leistungsaufnahme als die größeren Microdriveplatten haben. Ob den
Microdrive-Festplatten die Zukunft gehört
muss aber bezweifelt werden, da bereits CF-Cards mit 4 bis 5GB angeboten
werden.
Sony Memory Stick

Sony setzt bei den neuen DSC-Kameramodellen auf eine eigene Karte, den
Memory Stick.
Der Stick ist
50x1,5x2,8 mm relativ klein und neben Bildern, auch Filme, Texte und
Tonaufnahmen zwischen Sony Geräten transferieren. Momentan ist der Stick mit
4 bis 128 MB Speicherkapazität lieferbar.
Sony hat bis Ende 2002 den 1GByte Stick angekündigt, wobei das
Interface auf 20MByte/s beschleunigen soll. Damit soll es dann möglich sein,
eigene Filme nicht mehr auf Band, sondern direkt auf den Stick zu Speichern.
Wir sind gespannt, wie und wann das Werbeverspechen Wirklichkeit wird.
Auch der Stick besitzt eine stabile Kunststoffhülle, welche die Kontakte
schützt wie bei einer Compactflash-Karte. Für den Stick gibt es ebenfalls
einen PCMCIA-Adapter und einen Diskettenadapter. Auch der Stick hat
auch einen eingebauten Controller, welcher ermöglicht, dass neue Sticks in
alte Kameras passen. Anders als bei der CF-Karte, die die Daten über eine
ATA-Schnittstelle überträgt, werden die Daten beim MemoryStick per serieller
Schnittstelle übertragen. Es werden Transferraten von 500 kb bis1 MB
pro Sekunde erreicht. Sony arbeitet mit der Firma Lexar an einem
Highspeed-Stick.
Bei der
Sony-Mavica-Baureihe verwendet Sony normale 3,5"-Disketten. Dies macht
Transfer zum PC sehr Anwenderfreundlich. Nachteil ist hierbei aber die
geringe Speicherkapazität von bekanntlich 1,44 MB. Dies reicht gerade einmal
für 1 bis 2 hochaufgelöste Bilder. Sony versucht diesen Nachteil durch eine
sehr starke Komprimierung auszugleichen, wodurch die Aufnahmen leider
nicht die Qualität erreichen, die die Kameras von Haus aus hergeben könnten.
Einen anderen Weg geht
Sony bei der Mavica-Serie, wo als Speicher eine einmal beschreibbare
8 cm MiniCD eingesetzt, die ein Speichervolumen von 156 MB hat und von jedem
CD-Rom gelesen werden kann. Diese aufwendige
Technik wird sicher nach kurzer Zeit den Wechsel-Speicherchips vollständig
weichen wenn deren Preise in Konsumentenfreundliche Ebenen gefallen sind.
Die Sony Kamera-Typen CD-1000/CD-200 und CD-300 arbeiten mit einer 5 cm
großen und tausend mal wieder beschreibbaren CD-RW mit 156 MB. Durch die
Verkleinerung des CD-Durchmessers können auch die Kameras kleiner gebaut
werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Kameras von Windows 98/2000/XP
als CD-Brenner erkannt und damit als transportabler Brenner eingesetzt
werden können.
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