|
|
|
|
|
|
|
|
Aktualisiert:
08.10.2010 |
|
Sublimationsdrucker |
|
Wie funktioniert ein Thermosublimationsdrucker:
Sublimationsdrucker arbeiten mit
dünnen Farbbändern bzw. Folien als Träger der einzelnen Farben. Diese Farben (cyan, magenta, yellow)
werden bei jedem der dreimaligen Durchläufe des
Papiers sequenziell mittels Hitze von den Farbbändern oder Farbfolien durch
vergasen gelöst und auf das
Papier gedampft (sublimiert). Der überwiegende Teil der Sublimationsprinter arbeitet mit Farbfolien
in der Größe des zu bedruckenden Papierformates. Die jeweiligen
Ausdrucke sind relativ teuer, wobei es gleichgültig ist ob nur eine Teilfläche
gedruckt wird, oder die
ganze Seite.
Zwischen 300 und etwa 400dpi betragen die Auflösungen und erreichen
problemlos Fotoqualität
mit sogar erheblich höherer Farbstabilität über die Zeit als das
herkömmliche Fotochemische Verfahren. Pro
Farbpunkt können bis zu 16 Millionen unterschiedliche Farbnuancen
gedruckt werden.
Die Auflösung wird zumeist in DPI (Dots
Per Inch) angegeben. Ein Inch ist ein englisches Längemaß und
entspricht ca. 2,54 cm. Bei einem Thermotransferdrucker, der mit einer
Auflösung von z. Beispiel 300 dpi druckt, spricht man bereits von sehr guter
Ausgabequalität. Umgerechnet bedeuten 300 dpi 118 Punkte pro Zentimeter. Der
Drucker produziert also pro Millimeter ca. 12 Druckpunkte nebeneinander.
Foto-Schnellprinter arbeiten fast alle nach diesem Verfahren. Die
größten Hersteller von Sublimationsdrucker sind Kodak und
Mitsubishi, wobei der Markt für Kleinprinter kontinuierlich
wächst. Hier bieten mittlerweile fast alle bekannten
Hersteller von Digitalkameras solche Printer in den
unterschiedlichsten Preislagen an. Das Angebot beginnt bei
kleinen Batteriebetriebenen Geräten über
Postkartenformatprinter bis zu Geräten für den
Endverbraucher die 20x30 cm Fotos in hervorragender Qualität
drucken (Olympus und Kodak)
Vorteile:
Kratzbeständig und überwiegend wasserfest, Fotoqualität
Brillante Farben und äußerst lichtbeständig.
Nachteile:
Hohe Verbrauchskosten, sehr hochwertiges Spezialpapier des jeweiligen
Druckeranbieters erforderlich.
|
|
Funktion
eines Laserdrucker |
|
 |
|
Wie funktioniert ein Laserdrucker?
Alle
Laserdrucker verwenden zur Erzeugung einer optischen Information
elektronische und mechanische Bauelemente. Die Daten werden überwiegend vom
Computer übertragen und in einem entsprechenden Prozess zu einem digitalen
Bild zusammengefügt. Die Informationen, welche aus einzelnen Punkten
bestehen werden auf einen rotierenden und elektrisch negativ geladenen
Zylinder (Trommel) aufgebracht.
An allen stellen, an denen der Laserstrahl
auf diese rotierende Trommel trifft wird diese negative Ladung entfernt,
wobei auf der Trommeloberfläche ein genaues Abbild der Dateninformation
entsteht.
Anschließend wird die negativ geladene Druckfarbe die aus feinsten Partikeln
besteht (Toner) auf die Trommel übertragen. Überall wo vorher mittels
Laserstrahl die Tommel negativ geladen (fixiert) wurde, werden nun keine
dieser feinsten Tonerpartikel auf der Trommel festgehalten, sondern nur dort
wo der Laserstrahl nicht aktiviert wurde, da sich bekanntlich gleichartige
Ladungen abstoßen. |
|
 |
Da die
Trommel vom Umfang her etwa der Fläche des zu bedruckenden Papiers
entspricht, wird im nächsten Prozess die Übertragung auf das Papier
ebenfalls elektrostatisch bewerkstelligt.
Dazu muss das Papier bevor es an der Trommel vorbeigeführt wird elektrisch
positiv aufgeladen werden, damit anschließend die negativ geladenen
Tunerpartikel auf das positiv geladene Papier überspringen bzw. übertragen
werden.
Restpartikel, die sich anschließend noch auf der Trommel befinden werden nun
mittels so genannter Duktoren (Absteifer) entfernt und zudem die Trommel elektrisch
neutralisiert.
Damit die Tonerpartikel nun auf dem Papier haften bleiben, werden diese
mittels Walzen und Hitze regelrecht wie bei einem Fotokopierer eingebrannt.
Häufig ist nach dem Ausstoß aus dem Drucker noch ein wenig Restwärme auf der
Papieroberfläche fühlbar.
Die Auflösung fast aller Laserdrucker liegt bei 600 x 600 dpi, die für die
meisten Anwendungen vollkommen ausreicht. Höhere Auflösungen sind nicht
sinnvoll, da ein Ausdruck erheblich länger andauern würde und erheblich mehr
an internen Speichermöglichkeiten erfordern würde. Z. B. erfordert jeder
Punkt eines SW-Laserprinters ein Bit. Bei einer A4-Seite sind dies bereits
4MB Speicherbedarf bei 600dpi Auflösung.
Bedingt durch die Oberflächenstruktur des
Normalpapier
ist optisch auch keine Verbesserung
der Auflösung vom menschlichen Auge wahrnehmbar.
Laserdrucker sind so genannte Seitendrucker, im Unterschied zu
Zeilendruckern wird hier zuerst die gesamte Seite im internen
Speicher des Druckers aufbereitet und dann als ganzes auf das Papier
übertragen. Das ist auch der Grund, warum Laserdrucker
viel Speicher benötigen. Beispielsweise benötigt jeder Punkt eines
SW-Druckers ein Bit, bei 600dpi sind dann bereits 4MB erforderlich. |
|
Vorteile des Laserdruckers: |
- bei
Schrift und Grafik gute Druckqualität
- schneller Druckfolge (Seiten)
- n
iedrige laufende Druckkosten
- geringe
Umweltbelastung
- h
ohe
Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer
-
Ausdrucke je nach Papiersorte wasser- und wischfest
- preiswert in der
Anschaffung
|
|
Nachteile: |
-
Farblaser sind noch relativ
teuer
-
keine Fotoqualität beim Ausdruck möglich
|
|
|
|
u |
|
|
pictureland.de |
|
|